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Weiterer Tierköder mit Rasierklinge aufgetaucht; Ermittler hoffen weiter auf Zeugenhinweise

Kassel (ots) – Am heutigen Mittwochmorgen meldete sich ein weiterer Anzeigenerstatter aus Schauenburg-Elgershausen und berichtete, dass sein Hund offenbar einen Tierköder gefressen habe, der offenbar am vergangenen Samstagabend von Unbekannten in seinen Vorgarten geworfen worden war.

Wie der Tierhalter mitteilte, fand er in seiner Küche ein Teilstück einer Rasierklinge, welches offenbar zuvor in einem präparierten Köder steckte. Verletzungen oder Vergiftungen seien ihm bei seinem Pinscher bislang nicht aufgefallen.

Der Anwohner der Dachsbergstraße gab gegenüber den die Anzeige aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Süd-West an, dass er das Rasierklingenstück heute Morgen gegen kurz vor 3 Uhr in seiner Küche fand.

In Erinnerung an die Fälle vom Wochenende, fiel dem Hundebesitzer ein, dass sein Pinscher am Sonntagmittag im Garten etwas Unbekanntes gefressen hatte. Als er nun die Rasierklinge fand, zählte er eins und eins zusammen.

Offenbar hatte sein Hund Teile des Köders mit ins Haus genommen und den Klingenteil in der Küche ausgespuckt.

Wie der Hundehalter erleichtert angab, hatte sein Pinscher offenbar Glück und sei nicht verletzt worden. Auch haben sich bislang keine Vergiftungsanzeichen bemerkbar gemacht.

Den mit der Sachbearbeitung betrauten Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Süd-West liegen bislang keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor, die am Samstagabend die mit Rasierklingen versetzten Tierköder in Vorgärten der Straßen Am Hang, Dachsbergstraße und Georgenstraße warfen. Insgesamt 11 Köder fanden die Beamten zusammen mit einer Hinweisgeberin am Samstagabend.

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Möglicherweise sind noch weitere Tierköder ausgelegt worden, die bislang noch nicht gefunden worden. Die Polizei rät Anwohnern im Bereich der der betroffenen Straßen nach solchen Ködern zu suchen, um mögliche Gefahren für Mensch, Haus- und Wildtiere abzuwehren.

Die Ermittler des Baunataler Reviers bitten weiterhin Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal