Seit 5 Jahren schon kursiert dieses Gerücht auf Facebook

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Einige Zeit war es sehr ruhig um die weißen Lieferwagen, doch das Internet vergisst nie… NIE!

Also erhielten wir wieder Anfragen zu diesem Statusbeitrag, in dem ein weißer Mercedes-Lieferwagen zu sehen ist, mit spanischem Kennzeichen…

2018-01-19_15_31_34-Zuerst_denken_-_dann_klicken

Dazu folgender Text:

ACHTUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DIESES MISTPACK STIEHLT UNSERE HUNDE FUER HUNDEKÄMPFE RUND UM EUROPA…. BITTE TEILEN!!!!!!!
, das nummernschild ist auch lesbar wenn man auf das foto klickt, bitte ÜBERALL, AUCH IN GRUPPEN TEILEN

Es handelt sich hier um eine FALSCHMELDUNG!

Wie schon erwähnt, hält sich dieses Gerücht bereits seit 5 Jahren hartnäckig.

Eine norwegische Webseite berichtete 2012 über diesen Lieferwagen:

image

Auszug:

„Die Polizei warnt vor diesem weißen Mercedes mit SPANISCHEN KENNZEICHEN“
kürzlich wurde ein weißer Mercedes mit spanischen Kennzeichen gesichtet. Die Insassen, vermutlich Osteuropäer, meinten das Sie auf der Suche nach Metallen und Batterien sind.

Die Polizei warnt die Bevölkerung, dass sie aufmerksam sein soll, wenn sie dieses Auto sieht, da es sein kann, dass die beiden nicht nur Metalle suchen, sondern auch persönliche Wertgegenstände.

Wir haben uns beide Fotos einmal näher angesehen (also das von Facebook und das von der norwegischen Seite).

Wir sind uns sicher, das es sich hierbei um dasselbe Auto handelt, denn es gibt 4 Übereinstimmungen:

1) Der Fahrer trägt denselben Pullover.
2) Das Auto hat auf der rechten Seite den gleichen Schaden.
3) Vorne befindet sich ebenfalls ein „Hufeisen“ und
4) obwohl das Kennzeichen bei der norwegischen Seite verpixelt ist, denken wir dass dieses ebenfalls identisch ist / Spanisches Kennzeichen

image

Ergebnis:

Es ist also eine typische Falschmeldung.

Es dürfte dieses Auto mit diesen Insassen geben, aber diese Männer fangen keine Hunde ein (so wie auf Facebook beschrieben), sondern sind auf Metalle und Kupfer aus, was ja ein aktuelles Problem in Europa ist.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady