Artikelbild: Shutterstock / Calin Stan / M.Ekelund

Weihnachtsmarkt und Diebstahl: Präventionstipps der Polizei

Von | 12. November 2019, 10:33

Bald geht die vorweihnachtliche Zeit wieder los! Das bedeutet, so mancher Besuch auf einem Weihnachtsmarkt steht an. Doch im Gedränge dieser Märkte tummeln sich auch Diebe.

Zwischen Glühwein und Lebkuchen kann schnell die Handtasche oder die Geldbörse abhandenkommen! Gerade im Gedränge auf einem großen Weihnachtsmarkt können Diebe unbemerkt zuschlagen.

Aber nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, auch beim Geschenkekauf (liebe Kinder: Natürlich der Geschenkekauf durch die Weihnachtselfen und Engelchen) haben Diebe es einfach. Damit man unbeschadet durch diese Zeit kommt, gibt die Polizei ein paar Tipps:

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Ein Bummel mit der Familie, bald eine Tasse Punsch mit Kolleginnen und Kollegen, oder auch der ganz normale Einkauf im Supermarkt: immer wieder nutzen Taschendiebe Alltagssituationen aus und ergaunern geschickt die Geldbörse oder Bargeld aus den Handtaschen. Taschendiebe arbeiten dabei oft in Gruppen – der erste Täter lenkt sein Opfer ab, der zweite Täter stiehlt die Beute, z.B. die Geldbörse, das Handy oder die Brieftasche und übergibt diese an einen dritten Täter, der dann mit dem Diebesgut in der Menschenmenge verschwindet.

Die Polizei warnt insbesondere jetzt wieder vor „Langfingern“ auf dem Weihnachtsmarkt und gibt nützliche Verhaltenstipps!

  • Nehmen Sie bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen
  • Führen Sie Geld, Papiere und andere Wertsachen in Brustbeuteln oder Gürteltaschen mit. Benutzen Sie ansonsten möglichst verschlossene Innentaschen.
  • Schließen Sie stets Ihre Handtasche und klemmen Sie diese mit der Verschlussseite zum Körper unter den Arm.
  • Gewähren Sie keine Einblicke in Ihre Geldbörse oder Brieftasche. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen und bewahren Sie Ihre Scheckkarte getrennt davon auf.
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Menschenansammlungen oder im Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs sind. Mit einem raschen und  unbemerkten Griff können die Täter an Ihr Geld oder Ihre  Wertsachen gelangen.
  • Die „Langfinger“ treten häufig im Team auf – einer der Täter lenkt das Opfer ab oder verdeckt das Tatgeschehen, ein anderer beschafft die Beute, ein weiterer übernimmt diese und  verschwindet damit. Beliebte Tricks sind auch das bewusste Anrempeln oder das Herbeiführen eines künstlichen Gedränges. Absichtliches Beschmutzen der Kleidung und die vermeintliche  Hilfe beim Säubern sowie ein fingiertes Erfragen von Auskünften sind ebenfalls gängige Ablenkungsmanöver der Kriminellen – seien Sie daher in derartigen Situationen stets wachsam und misstrauisch.
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, am besten telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.
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„So gehen die Täter zumeist vor!“

Beliebt ist auf dem Weihnachtsmarkt zum Beispiel der Drängel-Trick, gerade in gut besuchten Geschäften oder engen Gassen. Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi „griffbereit“ anbietet. Innerhalb von nur wenigen Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarten oder das Handy verschwunden.

Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Diebe auf dem Weihnachtsmarkt ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich „versehentlich“ mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken.

Aber auch die „günstige Gelegenheit“ im Einkaufsmarkt nutzen immer wieder Täter. Fokussiert auf den eigenen Einkauf oder die Regale lassen oftmals ältere Menschen ihre Handtaschen und Wertgegenstände unbeobachtet am Einkaufswagen hängen/zurück. An der Kasse lauert dann die böse Überraschung, wenn auf einmal die Geldbörse, mit der eigentlich bezahlt werden sollte, fehlt.

Wenn Sie bestohlen wurden, melden Sie den Vorfall direkt an die Polizei!

Artikelbild: Shutterstock / Calin Stan / M.Ekelund
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