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„Linkmojis“, so heißt eine neue Methode, um Links auf Facebook und Twitter darzustellen.

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Man sieht dann nicht mehr die eigentlich URL eines Internet-Auftritts, sondern kleine Emojis.

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Auf der entsprechenden Webseite gibt man einfach eine URL ein, klickt den Button unten an, und schon bekommt man den entsprechenden Linkmoji.

Mimikama.at sieht dann auf Facebook so aus:

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Ist das eine seriöse Seite?

Davon darf man ausgehen. Der Entwickler, George Kedenburg III, der auch einen Twitter-Account und eine noch sehr junge Facebook-Seite hat, ist Produktdesigner bei Facebook und arbeitete vorher auch für andere namhafte Firmen, wie man auf seiner Homepage erfahren kann.

Vor- und Nachteile

Einen wirklich Vorteil gibt es eigentlich keinen, ausser dass auch lange URLs kurz dargestellt werden können und witzig aussehen. Dazu braucht es aber nicht unbedingt jenen Service, sondern für kurze URLs gibt es auch Services wie Tinyurl.
Auch ist es noch so, dass man den generierten Link auf Facebook nicht einfach anklicken kann, sondern man muss ihn kopieren und neu im Browser einfügen. Also witzig: Ja. Komfort: Nein.

Achtung vor Betrügern

Wenn es etwas gibt, was Betrüger und Phishing-Gauner lieben, dann sind es Kurz-URLs. Man kann ja anhand der Emojis nicht einmal erahnen, was sich hinter dem Link verbirgt, also probiert man das gerne mal aus.
Facebook kann diese URLs nicht auflösen, zeigt also keinerlei Vorschaubild an. Dadurch ist es möglich, dass auch potentiell schädliche Links auf Facebook und Twitter gepostet werden können.

Vorsicht ist angebracht

Auch wenn der Entwickler sicher nichts Böses im Sinn hat und einfach nur eine neue Form entwickelte, um eine URL darzustellen, so werden Betrüger sich das sicherlich zunutze machen, um schädliche Seiten via „lustigen Link“ zu verteilen.

Abgesehen davon:
Seine Homepage sollte man so auch nicht bewerben. Denn ein lachendes Kackhäufchen kommt auf der Visitenkarte einfach nicht gut (und lässt sich auch schwer in den Browser eingeben).

Autor: Ralf, mimikama.at
Artikelvorschau Bildquelle: Yayayoyo @ Shutterstock.com &
flyagaricpurple @ Shutterstock.com

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