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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Cyberkriminelle nutzen schamlos die Angst von Internetusern aus, die im Moment vorherrscht was das Thema Terrorismus betrifft!

Wie auch in diesem Falle!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Auf Facebook werden dubiose Statusbeiträge verteilt, die folgendermaßen aussehen:

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Hier steht: “Düren Festnahme 3 vermutet syrische Terrorosten-News Today” (sic)

Hinweis: Diese Statusbeiträge gibt es auch mit anderen Städten. neben “Düren” wird oft auch “Wilhelmshaven” oder “Senden” verwendet.

Weitere ähnliche Statusbeiträge:

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Überschriften und Bilder dienen nur dazu, dass Facebook-Nutzer KLICKEN bzw. TIPPEN!

GEFAHR bei NUTZUNG des SMARTPHONES!

Der Großteil der User verwendet auf Ihrem Smartphone die Facebook-App um mit Ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Dies machen sich die Betrüger zu Nutze, denn wenn man als Smartphone-User solche Beiträge antippt, dann wird man sofort auf die unterschiedlichsten dubiosen Werbe. und Sexseiten umgeleitet!

Hier einige Beispiele:

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Was bedeutet das?

Der User selbst bekommt nie eine Information darüber, welche in Verbindung mit der angeführte Überschrift steht! Diese diente nur als Lockmittel, damit User klicken bzw. tippen um dann sofort in diversen Abofallen zu locken!

Wie kann ich mich dagegen wehren?

Die Telekommunikationsanbieter ermöglichen es sogenannten Drittanbietern, also Firmen, die in Dienstleistungen anbieten, die nicht direkt über den Telefonanbieter erfolgen, über die monatliche Rechnung abzurechnen.

Diese Dienste werden in der Regel als “Mehrwertdienste” betitelt. In bösen Händen kann sich der Mehrwert allerdings auf eine Abofalle oder Abzocke reduzieren.

Daher raten wir dringend eine Sperre einrichten zu lassen.

Diese Sperre ist gesetzlich geregelt und wird durch die Anbieter auf Anfrage kostenfrei eingerichtet.

Der Teilnehmer kann von dem Anbieter öffentlich zugänglicher Mobilfunkdienste und von dem Anbieter des Anschlusses an das öffentliche Mobilfunknetz verlangen, dass die Identifizierung seines Mobilfunkanschlusses zur Inanspruchnahme und Abrechnung einer neben der Verbindung erbrachten Leistung unentgeltlich netzseitig gesperrt wird. Telekommunikationsgesetz (TKG) §45d(3) (Quelle: dejure.org)

Mehrstufige Drittanbietersperre

Die verschiedenen Mobilfunkanbieter ermöglichen es in der Regel die Sperre in unterschiedlichen Abstufungen einzurichten.

In der höchsten Stufe können dann auch je nach Anbieter selbst Mehrwertdienste des Unternehmens selbst nicht mehr in Anspruch genommen werden.

Aber mal Hand aufs Herz, wer hat einen Mehrwertdienst des Mobilfunkdienstleisters schon selbst genutzt?! Postkarten via MMS versenden?! Newsticker oder Wettervorhersagen etc?! Das machen wir doch alles mittlerweile über dafür vorgesehene Apps und der mobilen Internetverbindung.

Bezahlung im Internet mit dem Telefon

In das sogenannte “Carrier Payment” fällt ebenso die Möglichkeit im Internet über das Mobiltelefon bezahlen zu können.

Hierzu wird dann in der Regel ein PIN-Code per SMS versendet, welcher auf der Webseite eingegeben werden muss um die Bezahlung zu autorisieren.

Diese Möglichkeit wurde in der Vergangenheit oft benutzt, wenn es um die kopierten Profile in Facebook ging.

Hier werden dann Kopien der Profile angelegt, die Freundschaftsanfragen versendet und nach der Telefonnummer gefragt. Ist diese herausgegeben, so erhält man dann oben erwähnte SMS, aus der man den PIN dann an den neuen alten Freund senden soll. Dieser Betrugsmasche schiebt ihr damit ebenso einen Riegel vor die Türe.

Wie kann ich die Sperre einrichten?

Die Einrichtung der Sperre erfolgt bei den Mobilfunkanbietern meist unkompliziert über den Kundenservice:

In Deutschland:

  • Telekom: 2202 (vom Mobiltelefon aus) oder 0800 3 30 22 02 (Festnetz) – beides kostenfrei
  • Vodafone: 12 12 oder 0800 172 12 12 (Festnetz) – beides kostenfrei
    Vodafone bietet zudem einen Faxvordruck zur Sperre oder Freischaltung
  • O2: 55 222, 01804 05 52 22 (Festnetz, 20 ct. je Anruf)
  • Mobilcom Debitel: 22240 bzw. 040 55 55 41 000 aus dem Festnetz
  • 1&1 Mobilfunk: 0721 9600
  • Congstar: 01806 32 44 44 (20 ct. je Anruf aus dem Festnetz, 60ct. pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
  • Fonic: 0176 8888 0000 bzw. service@fonic.de
  • Aldi Talk: 0177 177 1157

In Österreich

  • A1: 0800 664 100
  • Allianz Sim 0677 6002 1862
  • Bob Service 0680 600 600
  • Delight mobile 0688 99 99 898
  • Drei 0660 30 30 30
  • Eety 0681 83083
  • Fenercell 0688/1907 2007
  • Georg 0820 600 610
  • Hot Telekom und Service 0677 6001 6770
  • Kwikki 0820 810666
  • Lycamobile 0123 008322
  • Red Bull Mobile 0800 664750
  • S Budget Mobile 0820 650611
  • Tele.ring 0800 650650
  • T-Mobile 0676 2000
  • UPC 01 96060600
  • Vectone Mobile 0688 9116888
  • Volmobil 0800 103600
  • WOWWW! 06232 22011
  • Yesss! 0820 810810
  • Yooopi! 0820 810850

Die Verbraucherzentrale NRW stellt zudem eine Informationsseite inkl. Musterbriefe zur Verfügung, wer diesen lieber verwenden möchte.

Verweis: Verbraucherzentral / Abzocke per Smartphone: Hilfe bei ungewollten Abos
Vorschau- Artikelbild: Marynchenko Oleksandr / Shutterstock