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Als Erwachsener kann es schon mal passieren, dass man im Internet die Zeit vergisst. Man schaut sich schon mal gerne die neuesten Kinotrailer an, ist ja nichts dabei, aber über eine Altersbeschränkung macht man sich meist keine Gedanken.

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Aber was gilt nun für Ihr Kind? Soll/darf Ihr Kind nun den neuesten Kinotrailer sehen? Ist das Spiel das ich momentan spiele schon geeignet für mein Kind?

In Zusammenarbeit mit Saferinternet.at stellen wir Ihnen heute Anregungen vor, wie Sie Ihre Kinder bei der sicheren und verantwortungsvollen Verwendung von Internet, Handy & Co. unterstützen können.

0 bis 3 Jahre:

Die Kinder ahmen den Umgang mit digitalen Geräten ihrer Eltern nach. Die komplexen Internetwelten spielen noch keine Rolle und werden nicht weiter wahrgenommen.

  • Das Tippen auf der Tastatur bzw. das Wischen auf Smartphone und Tablet macht den Kindern Spaß. Sie möchten am Computer gerne die Maus benutzen und versuchen die Tasten, die sie kennen (z.B. die Lautstärke- Taste), immer wieder zu benutzen.
  • Gehen Sie auf altersgemäße Websites und lassen Sie Ihr Kind immer wieder die gleichen Seiten anschauen. Zwischendurch kann es auch spannend sein, einen kurzen Film auf YouTube anzuschauen (Kinder dabei niemals alleine lassen!) oder Bilder zu einem speziellen Thema (Bagger, Pferde …) auf Flickr zu suchen.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind Familienfotos auf dem Smartphone oder Tablet und lassen Sie es selbständig „weiterwischen“.
  • Achten Sie bei den ersten Spiele-Apps darauf, dass Ihr Kind nicht allzu lange spielt.
  • Sorgen Sie zwar für Abwechslung, überfordern Sie Ihr Kind aber nicht durch zu viele unterschiedliche Angebote.


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4 bis 6 Jahre:

Lern- und Spielprogramme („Edutainment“) wecken zunehmend das kindliche Interesse. Kurze Filme und kleine Spiele sind jetzt spannend. Ihr Kind kann bereits alleine mit dem Smartphone, Tablet oder Computer umgehen und eigenständig durch altersgemäße Websites navigieren.

  • Unternehmen Sie gemeinsame Ausflüge in das Internet, beispielsweise auf Websites, die den Kindern bereits von anderen Quellen (Fernsehen, Bücher, Lieder, Freunde) bekannt sind. Sie werden dort oft kleine Spiele oder kurze Filme zum Durchklicken finden. Hat Ihr Kind eine solche Website bereits mehrfach mit Ihnen besucht, kann es die Navigation alleine bedienen.
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht lange alleine im Internet, sonst wird es bald frustriert sein. Zu viel Text verhindert das ungestörte Fortkommen.

7 bis 11 Jahre:

Das Internet mit seinen vielfältigen Angeboten wird zunehmend spannender. Kinder gehen jetzt auch im Netz gerne ihren Hobbys nach. Egal ob Starporträts oder Sportidole – die Kinder haben Interessen und das Internet bietet dazu spannende Inhalte. Spielen ist in diesem Alter besonders beliebt, zunehmend auch dieKommunikation mit Freunden und Gleichaltrigen (z.B. über Chats). Nun sind die Eltern besonders gefragt!

  • Sie können gemeinsam geeignete Websites auswählen und als Favoriten (Lesezeichen) abspeichern.
  • Lassen Sie Ihr Kind anfangs nicht alleine. Wenn Ihr Kind zunehmend kompetenter und verantwortungsbewusster mit dem Internet umgeht, können Sie es versuchsweise auch einige Zeit alleine oder mit Freund/innen auf Erkundungsreise durch das WWW schicken.
  • Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für Ihr Kind, das 10-Finger-System zum Tippen zu erlernen. Spiele helfen dabei.

Ab 12 Jahre:

Das gesamte Spektrum der digitalen Medienwelt wird genutzt. Nun kennen sich die Kinder zunehmend besser in den Online-Welten aus und beginnen virtuelle Kontakte aufzunehmen, Musik aus dem Netz zu ziehen und auch Filme zu kopieren. Die Online-Zeiten nehmen stark zu und das Internet kann zu einem beachtlichen Kostenfaktor im familiären Budget werden. Ihr Kind hat Sie hinsichtlich Wissen und Erfahrung mit Internet-Angeboten jetzt vielleicht bereits überholt. Nun heißt es für Eltern souverän zu bleiben!

  • Ein ängstliches Reagieren auf die medialen Vorlieben der jungen Erwachsenen ist ebenso wenig ratsam wie eine zu lässige Haltung.
  • Seien Sie neugierig! Beteiligen Sie sich an der Welt Ihrer Kinder und sagen Sie ruhig, wenn Ihnen dabei etwas nicht gefällt.
  • Verbote greifen jedoch nur, wenn diese glaubhaft sind.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie seine Kompetenz schätzen und fragen Sie durchaus auch einmal um Unterstützung im technischen Bereich.

Der richtige Umgang mit dem Medium Internet wird im 21. Jahrhundert immer wichtiger und wird (auch) in der Erziehung einen immer größeren Platz einnehmen (müssen). Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihren Kindern auch im Web ein Vorbild zu sein!

ES geht.

Ernst Safka
ISO-zertifizierter Fachtrainer
Computerkurse 50plus & Senioren
www.ErnstSafka.at

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