Was ist eigentlich „Affiliate“?

Von | 30. März 2018, 11:35

Viele fragen sich, was ein „Affiliate-Link“ ist und ob es gefährlich ist, auf diesen zu klicken. Die Antwort lautet: Nein! Affiliate ist nicht gefährlich! Doch was ist nun Affiliate genau?

Vielen Internetnutzern ist es vielleicht schon einmal aufgefallen: Man surft im Internet, beschäftigt sich mit einem interessanten Thema und sucht vielleicht sogar gezielt nach bestimmten Produkten, die einem nützlich sein könnten.

So findet der Internetnutzer über Google oder eine andere Suchmaschine den Blog einer Person, die sich mit diesem Thema ebenfalls privat beschäftigt. Ein Mensch, wie du und ich, der gerne über seine Hobbies bloggt… auf jeden Fall findet er dort eine hervorragende Rezension eines tollen, sagen wir einmal Shampoos und freut sich, denn am Ende des Blog-Artikels gibt es einen direkten Link, der zu einer Webseite führt, auf der man das Shampoo sofort erwerben kann.

Jetzt sind jedoch viele solcher Links mit einem Sternchen markiert oder es wird direkt darauf hingewiesen:

Es handelt sich hierbei um einen Affiliate-Link.

Und viele fragen sich nun an dieser Stelle: Was zum Henker ist denn „Affiliate“? Ist das etwas Gefährliches? Sollte ich lieber nicht darauf klicken?

Wir können alle beruhigen, es handelt sich hier um keinen Betrug oder irgendeine Schadsoftware, die sich mit einem Klick auf den Computer schleust, sondern schlicht und ergreifend um Marketing. Also um einen Weg, wie ein Verkäufer seine Produkte bzw. Dienstleistungen an potentielle Käufer weitervermitteln kann, um Geld zu verdienen.

Was bedeutet also Affiliate genau?

Mit all den englischen Begriffen, denen man im Internet begegnet, ist es nachvollziehbar, dass sich viele Menschen überfordert fühlen. Affiliate Marketing hat jedoch auch einen deutschen Begriff, und zwar ist es bei uns unter „Partnerprogramm“ bekannt – oder eben auch nicht bekannt…

Es handelt sich hier also um eine Marketingmethode – ein auf dem Internet basierendes Provisionssystem, das über Partner läuft.

Ein Webseitenbetreiber, wie in unserem Fall der 0815-Blogger, erhält eine Provision – also Geld – wenn ein Internetnutzer, über diesen Affiliate-Link zum Shop des Verkäufers gelangt und ein Geschäft abschließt.

Das heißt, dass die Partner-Webseite des Verkäufers ebenfalls erst Geld erhält, wenn auch wirklich ein Produkt über seinen zur Verfügung gestellten Link gekauft wurde.

Folgt man dem Link und kauft nichts, so geht auch der Webseitenbetreiber leer aus.

Ein Beispiel:

Der Betreiber des Blogs über Shampoos denkt sich „Ich möchte meine Kasse nebenbei ein wenig aufbessern, was kann ich tun?“. Da viele Internetnutzer seinen Blog kennen und wertschätzen und bereits viele Produkte, die er auf seinem Blog vorgestellt hatte, auch gekauft haben, schließt er ein Partnerprogramm mit der Firma „Weißkopf“ ab.

Daraufhin erhält er einen bestimmten Quelltext, der als Link auf seinem Blog zu dem Produkt in einem Webshop führt, das er in einem Blog-Artikel beworben hat.

Klicken nun 20 Webseitenbesucher auf diesen Link und gelangen in diesen Webshop springt für „Shampoo-Blogger“ noch nichts heraus. Doch kaufen 10 von diesen Besuchern auch tatsächlich das Produkt, erhält „Shampoo-Blogger“ je vollständig abgeschlossenem Geschäft eine Provision dafür, dass er der Firma „Weißkopf“ einen kaufkräftigen Kunden geliefert hat.

Natürlich gibt es aber auch beim Affiliate Marketing verschiedene Abstufungen bzw. Varianten dieser Methode. Denn zum Beispiel im Bereich der Versicherungen reicht es oft schon, dass Nutzer den Link bloß anklicken um einen Versicherungsvergleich anzustellen. Welche Modelle es noch gibt, wird auf der Webseite Affiliate Marketing Tipps gut dargestellt.

Also fassen wir zusammen:

Affiliate bedeutet „Partnerprogramm“.

Ich sorge dafür, dass ein Nutzer zur Webseite meines Partners findet und dort etwas Bestimmtes tut und dann erhalte ich Geld in Form einer Provision.

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