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Ein Heuler musste eingeschläfert werden, nachdem eine Frau ihn mit nach Hause genommen hatte. Ein Vorfall aus dem Mai 2016 macht jetzt erst die Runde, weil die NOAA, die Nationale Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA, einen alarmierenden Anstieg ähnlicher Begebenheiten feststellen musste.

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Sie nahm dies zum Anlass Anwohner noch einmal eindringlich auf adäquates Verhalten hinzuweisen. Es geht dabei um einen Vorfall aus dem Mai 2016.

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Im Fall aus dem Mai 2016 hat eine Frau aus der Nähe von Westport (Washington) einen Heuler am Strand gefunden. In der Annahme das Tier sei von seiner Mutter verlassen worden, hat sie das Jungtier in einer Plastikeinkaufstüte mit nach Hause genommen. Dort angekommen, fiel ihr auf, dass sie nicht wusste wie sie es zu versorgen hatte und sie rief das Westport Aquarium an.

Nach Auskunft des Direktors Marc Myrsell war das Tier zwar noch am Leben aber bereits sehr lethargisch. Normaler Weise würden diese Tiere um sich beißen und sich wehren, wenn man sich ihnen nähere, aber diesen Heuler in das Aquarium zu bringen, war wie ein schlafendes menschliches Baby zu tragen. Sie hatten eigentlich gehofft es wieder auswildern zu können, aber es war bereits viel zu viel Zeit vergangen und der Heuler reagierte nicht mehr wirklich, so dass sie die traurige Entscheidung treffen mussten das Tier einzuschläfern.


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Bereits der vierte Vorfall in diesem Jahr

Dies war bereits der vierte Vorfall dieser Art an der Oregon – Washington Küste, normaler Weise sind es sechs bis zehn pro Jahr, diese Tatsache veranlasste, wie gesagt das NOAA die Anwohner noch einmal an die Verhaltensregeln zu erinnern. Diese kann man übrigens 1:1 auf Europa übertragen. Wenn man einen Heuler am Strand findet, nicht anfassen, am besten weiten Abstand halten 100m ist eine gute Strecke. Die Behörden informieren. Auf keinen Fall mit den Tieren interagieren, die Wahrscheinlichkeit ist dann sehr hoch, dass es von den Eltern nicht mehr angenommen wird. In den meisten Fällen ist es nicht von seinen Eltern verlassen worden, sondern wir Menschen stören die Eltern und deshalb bleiben sie ihrem Jungen fern. Sobald wir uns entfernen, nehmen sie die Versorgung eigentlich wieder auf. Einfach gesagt und vielleicht verstehen es die Übereifrigen so besser – weniger ist mehr, lasst einfach die Griffel weg, oder hebt ihr jedes menschliche Baby auch einfach mal auf ohne die Eltern zu fragen?

Robben sind Wildtiere, die brauchen uns nicht zum Überleben, wir helfen ihnen in dem wir ihren Lebensraum achten und sauber halten, das reicht denen völlig.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Elterntiere noch in der Nähe sind, ruft die Behörden, die kennen Spezialisten für solche Fälle, auch wenn ihr persönlich extrem tierlieb seid, macht euch diese Tatsache nicht zu ausgebildeten Spezialisten.

Quellen:

ABC News

Express