Vorsicht! Aktuell sind Mails unterwegs, welche sich als Rechnung des österreichischen Mobilfunkanbieters A1 ausgeben.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mimikama: Warnung vor...

Diese Mails tragen jedoch einen schädlichen Anhang mit sich, der unter keinen umständen geöffnet und ausgeführt werden sollte. Die Mail sieht wie folgt aus:

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Die Mail weist eine gespoofte Absendeadresse auf, sprich: der Absendename ist so gefälscht, dass er den Anschein erweckt, wirklich von A1 zu stammen. Daher ergibt sich bei dieser Mail die Darstellung “Von: A1 Quittung@a1.net” als Absender.

Ebenso wird mit dem konstruierten Dateinamen des Anhanges der Anschein aufgebaut, dass es sich um eine tatsächliche Rechnung handle-

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Vorsicht: .zip Datei enthält Trojaner

Der Inhalt des Anhanges ist jedoch ein Trojaner! Trotz mehrfach genutzter Punktierung im Dateinamen sollte man sich nicht verwirren lassen: am Ende handelt es sich bei dieser Datei um ein ZIP-Archiv und ZIP-Archiven aus unbekannten Quellen sollte man immer skeptisch gegenüber stehen.

Eine Untersuchung auf Viren zeigt: der Inhalt des Anhangs ist ein Trojaner.

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Es handelt sich im Speziellen um einen sogenannten “Dropper”, also ein Programm, welches einen Virus auf dem entsprechenden System freisetzt.

Allgemeine Trojanerwarnung

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind.

Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert. Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben.

Der verräterischste alle ist Dateianhänge ist der .zip Anhang. Mails von vertrauenswürdigen Quellen kommen niemals als .zip Datei, auch nicht als .com /.pif / .ico / .exe/ .js
Bitte nicht öffnen und den Inhalt ausführen, außer man erwartet bewusst eine solche Datei.

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat und den Inhalt auch ausgeführt hat (das ist der kritische Punkt!) , sollte als erstes einmal den PC von seinem Virenscanner untersuchen lassen.

2) Ändere alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Bitte auch vorsichtshalber Bank oder Kreditkarteninstitut benachrichtigen.

Dein Mail-Account versendet selber diese Mails?

Solltest Du Unmengen an Fehlermeldungen bekommen, dass Deine E-Mails nicht beim Empfänger angekommen sind (und das im Minutentakt), dann ist Dein Rechner infiziert und in einem Botnet aktiv. Auch hier umgehend den PC prüfen und gegebenenfalls einen Experten vor Ort zu Rate

Eine weitere Alternative bietet der Einsatz der NOTFALL CD von Kaspersky

Artikel Vorschaubild: grmarc / Shutterstock.com

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