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Immer wieder bekommen Frauen auf Facebook dubiose Freundschaftsanfragen von Ihnen nicht bekannten Männern. So wie auch eine Userin, die sich bei uns dazu gemeldet hat. Sie schreibt:

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Es handeltsich hierbei um: Romance- oder Love-Scamming

Nun warnt auch die Polizei davor:

Mit der sogenannten Masche die unter den Begriffen Romance- oder Love-Scamming firmiert, versuchen derzeit zumeist im Ausland agierende Täter vor allem einsamen Frauen ihre Liebe vorzugaukeln und um ihr Geld zu betrügen.

So nahm ein bislang unbekannter Täter bereits im Oktober 2013 über ein Dating-Portal Kontakt zu einer 54-jährigen Stuttgarterin auf und gab sich ihr gegenüber als US-General aus.

Angeblich wohne er in Bagdad und arbeite für die Vereinten Nationen. Nach dem Tod seiner Frau sei er auf der Suche nach einer neuen Partnerin.

Als er sich das Vertrauen der alleinstehenden Frau erschlichen hatte und ihr auch eine spätere Heirat in Aussicht stellte, forderte er mehrfach Geld von ihr. Das Geld benötige er unter anderem für Steuern und Gebühren im Zusammenhang mit Vorauszahlungen zur Auszahlung seiner Pensionsansprüche in Höhe von über einer Million britischen Pfund. Im Zeitraum von 2013 bis 2016 überwies die Frau über 200.000 Euro auf ausländische Konten.

Die Polizei rät:

Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen.

Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten – auch bei der Partnersuche.

Denn oftmals macht Liebe offenbar wirklich blind. Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf der Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming.html

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