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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Bereits 2014 gab es diese Fälle und nach mehreren neuen Vorfällen warnen wir erneut: Die Weitergabe von eigenen Sexbildern und –videos an Unbekannte auf Internetplattformen und in Chats kann böse enden.

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Im Bundeskriminalamt sind vermehrt Fälle aus dem In- und Ausland bekannt, bei denen Männer, aber auch Frauen, Opfer von Erpressungen wegen Sexvideos wurden.

Die Masche ist nicht neu, aber noch immer wirksam. Über Onlinedating-Plattformen wie zum Beispiel badoo.com werden die zukünftigen Opfer nach dem Zufallsprinzip und mit Fake-Profilen kontaktiert.

Durch chatten wird dann eine Vertrauensbasis geschaffen. In weiterer Folge wird der Kontakt auch auf Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Chat-Dienste wie Skype erweitert.

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Durch diesen Kontakt erhalten die Täter auch Zugang zu „Freunden“ des Opfers.

Wenn genügend Vertrauen da ist, animiert der Täter das Opfer sich vor der Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen.
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Von diesen Handlungen oder Bildern machen die Täter dann Screenshots oder Videomitschnitte. Daraufhin kommt es zur Erpressung der Opfer: Bei Nichtbezahlung von einigen Hundert Euro werde das Bildmaterial den „Freunden“ gezeigt bzw. auf Videoportalen veröffentlicht. Als „Entscheidungshilfe“ übermittelt die Täterseite Kopien der Freundeslisten des Opfers. Das Geld ist dann mittels Bargeldtransfer-Dienstleister zu überweisen.

Das Bundeskriminalamt warnt eindringlich davor, unbekannten Personen Nacktfotos oder überhaupt persönliche Daten zu übermitteln.

Sollte es zu einem Erpressungsversuch kommen, soll der Kontakt sofort abgebrochen und dies dem Website-Betreiber gemeldet werden. Danach kann mit dem Dokumentationsmaterial (Screenshots, E-Mails, Chat-Protokoll) Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle gemacht werden.