-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

In den letzten Tagen häufen sich bei uns die Meldungen, dass Nutzer E-Mails zum Thema “SEPA-UMSTELLUNG” erhalten.  Die E-Mails sehen sehr echt aus und einige User sind bereits in die Falle getappt. Diese E-Mails werden von Internetbetrügern in Deutschland und in Österreich versendet.

UDPATE: 3.2.2014

Erneut werden angebliche “Sepa-Umstellung/Sicherheit im Online Banking” E-Mails versendet:

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Klickt man auf den Link, dann würde man auf eine Seite umgeleitet werden. Unsere Antivirensoftware hat hier sofort Alarm geschlagen.

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Beispiel aus Deutschland:

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Würde man den Verweisen folgen, dann wird man auf externe Webseiten umgeleitet, die den Originalen Webseiten der Banken täuschend ähnlich sehen.

Vergleich

Seite der Betrüger

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Die echte Webseite von der Postbank.de

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Beide Seiten sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Achtet man aber auf den Link, erkennt man das es hier einen erheblichen Unterscheid gibt.

Die Url der Betrüger:

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Die Url der echten Postbank:

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Würde man auf den Seiten der Betrüger seinen Benutzernamen oder seine Kontonummer sowie das Passwort oder den PIN eingeben, so hätten die Betrüger vollen Zugriff auf IHR KONTO.

Die Postbank.de hat auch einen Sicherheitshinweis zu diesem Thema veröffentlicht!

Phishing-Mails zum Thema SEPA unterwegs

Zurzeit kursieren erneut Phishing-Mails, die die Umstellung auf SEPA „ausnutzen“. Die Betroffenen werden dabei auf eine gefälschte Online-Banking-Seite geleitet, um dort die Konto- und Adressdaten preiszugeben. Diese Phishing-Mails werden mit unterschiedlichen Betreffzeilen verschickt.

Aufgepasst: Banken und Sparkassen versenden niemals E-Mails, in denen sie Ihre Kunden zur Eingabe der Zugangsdaten auffordern.
VERWEIS: https://www.postbank.de/privatkunden/pk_aktuelle_sicherheitshinweise.html

Beispiel aus Österreich

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Es mach den Anschein, als sei diese E-Mail von der bawagpsk.at jedoch ein Blick in die Internetkopfzeile zeigt, dass diese aus RUSSLAND stammte:

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UPDATE 8.1.2014

Erneut macht in Österreich ein Phishingmail der “ERSTE SPARKASSE” die Runde

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Der Inhalt der E-Mail als Text:

Sparkassen AG (Erste Bank)
Graben 21.
A-1010, Wien
08-01-2014

Sehr geehrter Kunde,
Wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist, tritt ab 01.Februar 2014 das neue SEPA-Zahlungssystem in Kraft. SEPA (Single Euro Payments Area) ist das neue vereinheitlichte Zahlungssystem, das europaweit gilt. Mit dem neuen SEPA-System werden Überweisungen nicht nur schneller und zuverlässiger, der Zahlungsverkehr wird durch dieses neue System auch sicherer.

Bitte folgen Sie den Anweisungen des untenstehenden Links:
www-sparkasse.at/kundenservise/sepa.abteilung

Nach Vervollständigung dieses Schrittes werden Sie von einem Mitarbeiter unseres Kundendienstes zum Status Ihres Kontos kontaktiert.
Beim Net-Banking haben Sie per Mausklick alles im Griff! Mit dem komfortablen Net-Banking Ihrer Sparkasse Erste haben Sie schnellen und problemlosen Zugang zu Ihrem Girokonto und erledigen Überweisungen und Daueraufträge bequem per Mausklick. Das Net-Banking bietet aber noch viele weitere Vorteile.
DIE VORTEILE DES NET-BANKINGS AUF EINEN BLICK:
     –     Kontozugang rund um die Uhr
     –     Schneller Zugriff aufs Girokonto
     –     Net-Banking bequem vom PC aus
     –     Flexibel in jedem Winkel der Welt
     –     Übersichtliche Kontoführung
     –     Hohe Sicherheitsstandards
     –     Net-Banking ist kombinierbar mit Telefon-Banking
Um diese Dienste weiterhin problemlos nutzen zu können, führen Sie bitte das Update zur SEPA-Umstellung so schnell wie möglich durch.
Mit freundlichen Grüßen,
Net-Banking-Abteilung
SPARKASSE ERSTEBANK

Klickt ein User auf den Link, dann wird dieser auf diese Seite weitergeleitet:

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Man achte auf die eigentliche URL:

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Hier noch eine Pressemeldung der Polizei Salzgitter zu diesem Thema:

Warnung der Polizei vor neuer Variante einer Phishing-Mail

Peine (ots) – Die Umstellung auf das neue SEPA-Zahlverfahren bei den Banken und Sparkassen ruft zur Zeit vermehrt Betrüger auf den Plan. Diese nutzen das Umstellungsverfahren dahingehend aus, dass sie E-mails verschicken, in denen sie vorgeben im Auftrag von Banken und Sparkassen zu handeln und dass zur Umstellung auf das neue Verfahren eine Datenüberprüfung erforderlich ist. In diesen Mails fordern sie auf, zur Verifizierung des Onlinebankings persönliche Daten einzugeben. Unter anderem wollen sie die Kontonummer, die PIN und den Namen in Erfahrung bringen. Neu dazu gekommen ist jetzt, dass sie dazu auffordern, auch den Personalausweis einzuscannen. Die Polizei warnt davor, Anhänge dieser Mails zu öffnen, bzw. keine persönlichen Daten bekannt zu geben und auf keinen Fall den Personalausweis einzuscannen. Wer das schon gemacht hat, sollte sich umgehend mit seiner Bank oder Sparkasse in Verbindung setzen, das Onlinebanking sperren und seine Daten ändern lassen. Weitere Sicherheitshinweise finden sie auch den entsprechenden Seiten der Banken und Sparkassen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Salzgitter
Polizeikommissariat Peine
Peter Rathai
Telefon: 05171/999-222
E-Mail: peter.rathai@polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de

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