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Früher nannte man sie Heiratsschwindler, heute, im digitalen Zeitalter geht es um Romance- oder Love-Scamming. Immer wieder werden vor allem ältere Damen über das Internet schamlos ausgenutzt und betrogen, wie aktuelle Fälle beweisen. Augen auf bei der Partnerwahl!

Die Polizei Unterfranken warnt vor professionellen Romance-Scamming, zu  Deutsch: Liebes-Betrug.

Obwohl sich der Trubel um die Nigeria- und Ghana-Connection immer mal wieder legt, gibt es auch in der heutigen Zeit Fälle von betrogenen Menschen, die einer vermeintlichen Romanze via Dating-Seite oder ähnlichem auf den Leim gegangen sind.

Aktuelle Fälle:

Eine 55-jährige Frau hatte erst am 10. November einen Fall bei der Kripo gemeldet. Über ein Datin-Portal hatte die Dame seit Ende April Kontakt zu einem angebliche britischen Staatsangehörigen, der vorgab, dass er in Ghana festsäße und seine Papiere verloren hätte. Die 55-Jährige überwies 3.000 Euro per Western Union nach Afrika, schloss mehrere Mobilfunkverträge ab und schickte die Handys dem Betrüger.

Schon Ende Oktober hatte eine 74-Jährige insgesamt 6.800 Euro per Moneygram nach  Malaysia geschickt, nachdem ein Unbekannter vorgegeben hatte, dort wegen einer Schiffspanne festzusitzen.

Vor allem ältere Damen lassen sich leicht von den professionellen Liebesbetrügern verführen. Die Polizei warnt eindringlich davor, Internetbekanntschaften, die finanzielle Notlagen sehr schnell zur Sprache bringen, zu vertrauen. Diese Betrüger verstehen es taktisch sehr gut, ihren Opfern Geld aus der Tasche zu ziehen,indem sie emotional werden und Mitleid erregen.

Fazit:

Keinem Unbekannten Geld ins Ausland überweisen! Besonders vorsichtig auf Dating-Seiten sein und gut prüfen, mit wem man es zu tun hat. Es gibt leider nicht nur Menschen mit guten Absichten.

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