Die Polizei warnt: Im Internet werden schon seit geraumer Zeit Mails verschickt, in denen dem Adressat angebliche interessante „Jobangebote“ unterbreitet werden.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Hier einige Beispiele solcher E-Mails [ © mimikama.at ]

image

image

Ohne berufliche Vorkenntnisse und mit wenigen Aufwands-Stunden im Monat lasse sich viel Geld verdienen.


SPONSORED AD

Die Tätigkeit wird etwas ungenau beschrieben, es geht aber in jedem Fall darum, Gelder zu transferieren. Tatsächlich dürfte es sich bei diesen Jobangeboten um den Versuch handeln, sogenannte Finanzagenten anzuwerben.

Aufgabe eines Finanzagenten ist es, für die Einzahlung von Geldern angeblicher Kunden sein eigenes Girokonto zur Verfügung zu stellen.

Anschließend sollen die Gelder abgehoben und mittels anonymer Schnellüberweisung weiterversandt werden. Den Finanzagenten wird hierfür eine Provision versprochen.

Hintergrund dieser Überweisungen ist es jedoch, inkriminiertes Geld auf dem Konto des Finanzagenten zunächst zu „parken“ um es von dort aus ins Ausland zu überweisen.

Der Finanzagent läuft somit Gefahr, zum „Geldwäscher“ zu werden sich strafbar zu machen.

Zurzeit haben Meldungen betroffener Bürger, die Empfänger dieser E-Mails waren, zugenommen. Seit Jahresbeginn 2016 haben sich rund 40 Personen beim Polizeipräsidium Freiburg wegen solcher Mails gemeldet.

Quelle: Presseportal.de

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady

TEILEN