Achtung, in dieser Mail wird der Name “bwin.party services (Austria) GmbH” missbräuchlich genutzt, um den Empfänger der Mail auf eine Betrügerseite zu locken.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Der echte Dienst bwin.party hat mit diesen Mails nichts zu tun, sondern wird ausschließlich dafür genutzt, um eine Scheinauthentizität aufzubauen, welche den Empfänger verleiten soll, auf einem gefälschten Formular Angaben zu machen.

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Bei dieser Betrugsversion handelt es sich um eine abgespeckte Version der “Globetrotter” Variante. Abgespeckt aus dem Grunde, da in dieser Mail keine Empfängernamen eingebaut wurden und somit auch keine gefälschte Lieferadresse in den Text eingebaut wurde. Der Inhalt dieser Mail lautet:

Guten Tag,

Sie haben eine Zahlung über €314,92 EUR an bwin.party services (Austria) GmbH gesendet (support.de@bwin.com).

Wir werden den Betrag innerhalb der nächsten 1-2 Arbeitstage von Ihrem Bankkonto abbuchen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Bankkonto ausreichend gedeckt ist, um Gebühren zu vermeiden.


Händler
bwin.party services (Austria) GmbH
support.de@bwin.de

Wie bereits erwähnt: die Mail spricht den jeweiligen Empfänger nicht mit vollem Namen an.

Das größte Opfer dieser Mail ist wahrscheinlich auch hier wieder die genannte Firma. bwin.party services (Austria) GmbH hat nichts mit der Mail zu tun und es hat auch keinerlei Transaktionen gegeben. Daher raten wir dazu: die Mail mit dem Titel “Bestätigung Ihrer Zahlung an bwin.party services (Austria) GmbH“  und dem Rechnungsbetrag von 314,92 € gehört direkt gelöscht! Diese Betrugsmail liegt uns auch mit einem Betrag von 252,74 €, 310,98 € und auch 389,77 € vor. Die Beträge können also frei variieren.Wie im Fall mit der Mail mit der Firma Schmidt & Goerke oder der der Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen eG raten wir auch hier, nicht bei bwin.party services (Austria) GmbH anzurufen, damit blockiert man im Höchstfall zu Lasten der Firma die Kommunikationswege.

An dieser Stelle aufgrund dieser vielen Elemente die Wiederholung: diese Mail ist eine Fälschung!

Phishing

Mit Hilfe einer aktualisierten Schutzsoftware bekommt man recht zügig nach dem Klick eine Warnung angezeigt, dass es sich hier um Phishing handelt:

 

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Ohne Schutzmechanismen spielt der Phishingvorgang seine bis dato überzeugend wirkende Masche weiter ab und lässt den Empfänger in Richtung falle tappen. Auffällig auch hier die Konstruierte Adresse: “paypal.de-www7.xyz”.

Zunächst landet man auf einer täuschenden Seite, welche PayPal nachempfunden ist.

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Von dieser Seite aus führt der nächste Klick auf auf ein gefälschtes Formular. Dieses Formular, aber auch seine Folgeseiten, sind die eigentliche Falle. Wer hier Angaben macht, verliert seine Daten direkt an Betrüger.

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Im Folgenden erscheinen weitere Abfragefelder: Anmeldedaten, Adressdaten und Bankdaten werden erhoben. Natürlich ist das eine Falle – die angegebenen Daten landen direkt in einer Betrügerdatenbank. Ebenso wird versucht, mit einer authentisch klingenden Mail den Besucher in Sicherheit zu wiegen. Die dargestellten Felder sollen nun verleiten, die eigenen Daten dort einzugeben, welche jedoch direkt in einer Betrügerdatenbank landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-