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Weihnachtszeit ist Päckchenzeit, das wollen auch Betrüger für sich ausnutzen. Eine “frische” Mail zielt daher auf Packstation-Daten ab.

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Mimikama: Warnung

Folgende E-Mail gibt vor, dass angeblich die eigene Adresse beim DHL-Packstation Service nicht bestätigt sei.

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext:

Sehr geehrter Packstation-Kunde,                                             07.12.2015

wir mussten feststellen, dass Sie bisher Ihre E-Mail-Adresse: […]@gmx.de nicht bestätigt haben.

Um weiterhin Ihre Packstation nutzen zu können, ist die Bestätigung Ihre E-Mail-Adresse notwendig!

Kommen Sie dieser Bitte innerhalb 14 Werktagen nicht nach, wird Ihre Packstation endgültig gesperrt und Sie müssen das Registrationsverfahren erneut durchlaufen.

Jetzt bestätigen (hier anklicken)

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DHL Team


Paket.de – Ihr Weg zum individuellen Paketempfang und Versand.

Diese Mail zeigt sich zwar in flüssiger und fehlerfreier Darstellung, jedoch ist die fehlende Anrede bereits ein Indiz für einen versuchten Betrug.

Die eingefügte und frei erfundene Frist von 14 Tagen soll in dieser Mail einen gewissen Druck aufbauen, dass man den Link anklickt und den Anweisungen Folge leistet.


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Phishing

Diese Mail stammt jedoch aus den Händen von Betrügern. Eine aktualisierte Schutzsoftware zeigt recht schnell eine entsprechende Warnung:

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Ohne Schutzsoftware landet man auf einer Seite, welche recht authentisch einen Login der DHL-Seite nachahmt. Hier hilft lediglich ein Blick in die Adresszeile des Browsers. Die Seite “ijyikyqe.deinewelt-packstation.com/anmelden.php” ist zwar sehr stark einem echt wirkenden Seitennamen nachempfunden, jedoch ist auch erkennbar, dass keine gesicherte HTTPS Verbindung besteht. Es handelt sich also um eine Fälschung, die wir folgt aussieht:

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Dieses Seite hat es auf die DHL Zugangsdaten abgesehen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.