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Wie die Kreispolizeibehörde Olpe berichtet erschwindelte sich ein unbekannter Täter am 8.12.2015 Geld von zwei Facebook-Nutzern aus Lennestadt.

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Der unbekannte Betrüger ging in beiden Fällen auf die gleiche, kriminelle Art und Weise vor.

Er eröffnete ein Facebook-Konto mit leicht geänderten Namen der Geschädigten.

Dabei verwendete er für das gefälschte Konto Original-Bilder der Geschädigten und kopierte deren Facebook-Profile in das neu erstellte Konto.

Das kopierte Profil sieht dem Original täuschend ähnlich.

Anschließend sendete er Freunden der Geschädigten Nachrichten via Facebook und bat darin um Mitteilung ihrer Handy-Nummern.

Mit den auf diese betrügerische Weise erhaltenen Handy-Nummern erstellte er nun ein Paypal-Konto unter dem Namen der Freunde der Geschädigten und forderte sie danach unter einem Vorwand auf, ihm die von Paypal auf ihr Handy gesendeten TAN-Nummern zu übermitteln.


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Die Freunde fielen auf die Betrugsmasche herein und übersandten die TAN-Nummern, mit denen der Täter Geldtransaktionen zu seinen Gunsten ausführen konnte.

Die erschwindelten Geldbeträge tauchten bei den Geschädigten auf deren Mobilfunk-Rechnungen auf. Dabei handelte es sich bei den Betrugsfällen in Lennestadt um Geldbeträge im zweistelligen Bereich.

Die Polizei warnt vor dieser Facebook-Betrugsmasche, die in der Vergangenheit bereits mehrfach bundesweit zu beobachten war.

Sie gibt folgende Tipps:

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie verdächtige Nachrichten und Freundschaftsanfragen bei Facebook erhalten. Auffällig sind solche Anfragen besonders, wenn Sie mit dem Fake-Profil eigentlich schon befreundet sind. Auch das Schriftbild und die Ausdrucksweise können Ihnen Hinweise geben, dass es sich um Betrug handelt.
  • Informieren Sie die betreffende Person sofort über den Verdacht des Klon-Profils!
  • Melden Sie den Vorfall auch Facebook!
  • Geben Sie niemals Bezahl-Codes oder TAN-Nummern von Bezahldiensten wie beispielsweise Paypal heraus!
  • Wenn Sie Opfer einer solchen Betrugsmasche geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!

Quelle: Presseportal.de

Artikel- und Vorschaubild: Gil C / Shutterstock.com