Microsoft-Masche führt weiter zu Betrügereien

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In den vergangenen Wochen musste die Polizei wieder vermehrt Betrugsanzeigen aufnehmen, da dreiste Betrüger versuchten, an Geld der Opfer zu gelangen.

Die Betrugsmasche funktioniert so:

Auf dem Bildschirm des PC erfolgt der Hinweis auf einen Virenbefall. Hier ergeht gleichzeitig die Aufforderung, vermeintlich Microsoft unter der angegebenen Telefonnummer anzurufen.

Aber Vorsicht: Genau mit diesem Anruf beginnt das Dilemma.

Ein Mitarbeiter (deutsch oder englisch sprechend) bestätigt das Problem und bietet einen Wartungsvertrag an, so dass der PC in kurzer Zeit wieder nutzbar sei. Für das Opfer entsteht der Eindruck, dass es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter von Microsoft handelt. Dem ist aber keineswegs so.

Für den Wartungsvertrag werden unterschiedliche Kosten beispielsweise in Höhe von 149,00 Euro bis 299,00 Euro verlangt. Hierfür erfragt der angebliche Mitarbeiter z. B. die Kreditkarten- u. Kontodaten des Opfers wie auch iTunes-Gutscheine.

Die Polizei warnt erneut davor, persönliche Angaben am Telefon an fremde Personen oder Firmen zu übermitteln und einen Fremdzugriff auf den PC zuzulassen.

Auch wenn man im ersten Moment eine schädigende Weiternutzung der Daten nicht erkennen kann, sind professionelle Betrüger oftmals genau darauf spezialisiert, die erlangten Daten weiter zu verwenden und die Opfer zu schädigen. Die anzurufenden Telefonnummern können nicht zu den Tätern zurückverfolgt werden.

Dieses Phänomen ist bundesweit aktuell.

Quelle: Presseportal

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