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Zu der Kategorie der gefährlicheren Betrügermails gehört auch diese Mail, welche den Empfänger mit vollen Namen anspricht.

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Mimikama: Warnung vor...

Grafisch erweist sich die Mail als recht sicher, ebenso gibt es keine groben Rechtschreibfehler. PayPal große Warnung ind Bezug auf Vor- und Nachname erweist sich hier als nicht gültig.

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Der Inhalt der betrügerischen E-Mail im Klartext:

Datum
13. Oktober 2015

Guten Tag Simon [****]

Bei einer routinemässigen Sicherheitsprüfung haben wir Unregelmässigkeiten mit Ihren PayPal Account festgestellt. Sie können ihren Account zurzeit nur eingeschränkt nutzen.
Um ihr Konto wieder uneingeschränkt nutzen zu können und frei über Ihr PayPal-Guthaben verfügen zu können, ist ein Abgleich Ihrer persönlichen Daten notwendig. Nach Erfolgreichem Abgleich, können sie Ihr Kundenkonto wieder in vollem Umfang nutzen. Um einer erneuten Einschränkung zu entgehen, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Geben sie Ihre Daten nicht an Dritte weiter
  • Nutzen sie für den Zugriff auf PayPal möglichst immer die selben Geräte

Um die Verifizierung ihrer duchzuführen besuchen sie bitte folgenden Link:

Zur PayPal-Site

Viele Grüße,
Ihr PayPal Service

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Wir weisen deutlich darauf hin: die Sicherheitswarnung von PayPal “Sicherheitshinweis: Sie erkennen Spoof oder Phishing-E-Mails oftmals schon in der Anrede. PayPal wird Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen anschreiben.” wird in Mails wie dieser nicht nur außer Kraft gesetzt, sondern kann gefährlicher Weise hier sogar als Indiz für eine Echtheit der Mail angewandt werden. Daher Vorsicht mit dem Argument der Anrede!

Seitenwarnung!

Wer nun dieser Mail glauben schenkt und “Umstellung ausführen” anklickt, wird auf einen gefälschten PayPal-Login geleitet.

Eine Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung:

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Ohne entsprechende Warnung findet man sich auf einer Seite wieder, welche sich als gefälschte PayPalseite herausstellt:

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Das Formular fragt neben den persönlichen Daten auch Bankdaten ab. Wer an dieser Stelle seine Daten eingibt, verliert diese an Betrüger. Daher warnen wir davor, auf derartigen Formularen reale Angaben zu machen!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.

Vorschaubild Artikel: Vladimir Gjorgiev / Shutterstock

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