Rentnerin in Trossingen am Freitagnachmittag gegen 14:15 Uhr von dreistem Diebstahlsversuch betroffen – Täter gaben vor von evangelischer Kirche zu kommen

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Am Freitagnachmittag, gegen 14.15 Uhr, klingelte ein jüngeres Paar an der Wohnungstür einer 87-jährigen Frau in der Löhrstraße. Die Rentnerin wohnt im zweiten Obergeschoß einer Wohnanlage für Betreutes Wohnen.

Als die 87-Jährige öffnete, traten die beiden ihr völlig unbekannten Personen sofort ein. Sie erklärten von der evangelischen Kirche zu kommen, um zu schauen wie die Wohn- und Lebensverhältnisse von älteren Menschen sind.

In der Wohnung forderte der Mann die Rentnerin auf, mit ihm auf den Balkon zu gehen. Gerade noch rechtzeitig erkannte die 87-Jährige, dass die Frau dies ausnutze und ihr Schlafzimmer betrat.

Die Rentnerin schöpfte Verdacht und ließ die beiden wissen, dass sie umgehend den Pfarrer anrufen werde. Daraufhin flüchtete das dreiste Täterpaar.

Beschreibung

Mann

  • ca. 25 Jahre alt
  • ca. 1,65m groß
  • brauner Teint
  • dunkle, schwarze, glatte Haare
  • sehr schlank
  • rasiert
  • trug Brille mit dunklem Rand
  • helles Hemd
  • dunkle Hose

Frau

  • ca. 25 Jahre alt
  • ca. 1,60m groß
  • schmales Gesicht
  • brauner Teint
  • dunkle, glatte Haare – zum Pferdeschwanz gebunden
  • bunte Kleidung

Beide sprachen gebrochen deutsch.

Aufgrund der schnellen Redaktion der Rentnerin bestand für das Paar keine Möglichkeit etwas zu entwenden.

Gerade ältere Menschen sind immer wieder Ziel solch krimineller Vorgehensweise. Es wird geraten nicht ungeprüft die Wohnungstüre zu öffnen, sollte keine Sicherungskette oder ein Spion verfügbar sein, sollte unbedingt nachgefragt werden.

Bereits bei geringsten Zweifeln wird dringend davon abgeraten die Haus- oder Wohnungstüre zu öffnen. Eine Fahndung nach den Verdächtigten blieb erfolglos. Hinweise bitte an die Polizei Trossingen, Tel. 07425/3386-6.

Quelle: Polizei Tuttlingen

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady