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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Sie markieren, sie klatschen es dir auf die eigene Timeline, sie bieten hochwertige Produkte weit unter Preis an: Spammer und ihre Fake-Shops. Aktuell sind wieder sehr häufig “Ray-Ban” Postings mit den dazu gehörigen Fake-Shops zu finden. Klar, es wird ja auch Sommer.

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Und somit wirkt es durchaus plausibel, wenn Sonnenbrillen beworben werden. Doch wir warnen vor diesen Werbemethoden, die gerne mal Texte wie “Billige RB Sonnenbrille Heißer Verkauf!” tragen und in den sozialen Netzwerken verbreitet werden.

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Sehr interessant: dieser Fake-Shop wirbt auch mittels Fakeprofile auf Twitter. Wir haben parallel zu den Facebookmarkierungen auf Twitter folgenden gesponserten (!) Tweet gefunden:

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Also sind nicht nur auf Facebook irreführende gesponserte Beiträge zu finden, bei denen der Konzern letztendlich an betrügerischen Statusmeldungen mitverdient, sondern auch auf Twitter.

Wohin führt die Reise?

Der Link hinter diesen Lockvögeln auf Facebook und Twitter führt auf einen Fake-Shop unter der Adresse “toprbok. com/de”. Wir warnen davor, auf dieser Webseite einen Artikel zu bestellen: man kann NUR per Vorkasse via Kreditkarte zahlen, es gibt KEIN Impressum und somit auch keine Nennung des Inhabers.

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Es ist zudem sehr auffällig, dass in den letzten Jahren gerade mit Ray-Ban Produkten in den sozialen Netzwerken massiv Spamkampagnen gefahren werden, in denen immer wieder einzelne Nutzer markiert und direkt angesprochen werden.

Fake-Shop Warnung!

Die Verbraucherzentrale NRW und das Landeskriminalamt (LKA) NRW der um sich greifenden Masche den Kampf angesagt.

Nachfolgend erfahren Online-Käufer an welchen Merkmalen Fake-Shops vor einer Bestellung erkennbar sind und was zu tun ist, falls man auf ein Schwindelangebot hereingefallen ist:

Untrügliche Erkennungszeichen Fehlanzeige

  • Ob es bei den Angeboten im Online-Handel immer mit rechten Dingen zugeht, ist selbst für Experten kaum auf den ersten Blick erkennbar. Internet-Fälscher, die Kunden nur ans Geld wollen, gehen bei ihren Fake immer perfekter und perfider ans Werk: Durch das Kopieren oder Fälschen von Produktbildern und Informationen aus realen Internetseiten wirkt ein Fake-Shop im Internet oftmals täuschend echt. Um Seriosität vorzugaukeln, sind das Impressum mit der Händleradresse oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ebenfalls von anderen Seiten abgekupfert beziehungsweise frei erfunden.

Alle Angaben prüfen

  • Käufer sollten vor einer Bestellung folgende Punkte in einem Internet-Shop genau checken: Gibt es mehrere – darunter auch kundenfreundliche – Zahlungsarten und eine überprüfbare Anbieteradresse im Impressum? Werden Angebot und Preis mit allen erforderlichen Details – etwa der Beschaffenheit des Produkts – angegeben? Werden Lieferbedingungen und –kosten ausreichend dargestellt? Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und darin Hinweise zum Widerruf vorhanden? Wird mit einem vertrauenswürdigen Gütesiegel wie „Trusted Shop Guarantee“ (Trusted Shops), „s@fer-shopping“ (TÜV Süd) und „Geprüfter Onlineshop EHI“ (EHI Retail Institute GmbH) geworben? Eine zuverlässige Orientierung bieten solche Siegel jedoch nur, indem man auf das Logo klickt und dadurch auf die Homepage des Prüfunternehmens weitergeleitet wird.

Vorsicht bei Vorkasse

  • Kunden werden bis zum Drücken des Kaufbuttons mehrere – auch kundenfreundliche – Zahlungsweisen angeboten. Sind sie bei der Kasse angelangt, haben Kunden plötzlich keine Wahl mehr: Dort wird nur noch eine  umgehende Überweisung des geforderten Betrags verlangt. Auf der sicheren Seite sind Kunden, wenn sie Artikel nur bei Online Händlern ordern, die mehrere kundenfreundliche Zahlungsarten bis zum Klick auf den Kauf-Button zur Verfügung stellen. Sicher sind Zahlungen auf Rechnung oder per Lastschrift. Bei der Zahlung auf Rechnung müssen Kunden erst bezahlen, wenn sie die Ware erhalten haben. Bei Zahlung per Lastschrift kann die Zahlung noch bis zu acht Wochen rückgängig gemacht werden.

Fälscher zocken unerkannt ab

  • Wenden sich Reingefallene über die angegebenen Kontaktdaten an das Unternehmen, um die richtige Ware oder ihr gezahltes Geld zurück zu erhalten, werden sie oft immer wieder vertröstet. Briefe mit Rückzahlungsaufforderungen kommen als unzustellbar zurück oder bleiben unbeantwortet. In den meisten Fällen sind Betroffene um eine schlechte Erfahrung reicher, aber haben das Nachsehen.

Fake-Shop-Opfer sind nicht wehrlos

  • Wer schon Geld überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank auffordern, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach einer Onlinebestellung ist dies oft noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten kann eine Zahlung noch bis zu acht Wochen nach Einzug rückgängig gemacht werden. Inwieweit dies gilt, weiß die Bank. Grundsätzlich sollten sämtliche Belege von Online-Bestellungen gesammelt und gesichert werden. Dazu gehören Kaufvertrag, Bestellbestätigung, E-Mails und ein Screenshot des Angebots.

Betroffene können die ausgedruckten Unterlagen in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW prüfen lassen und Strafanzeige bei der Polizei stellen.