Irgendwie sehen sie ja ganz knuffig aus, diese kleinen Hund-Schwein-Mensch-Irgendwas-Mischungen. Wenn sie jetzt noch süß winseln und knuddeln würden …

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Mimikama: Warnung vor...

Echt, wenn es diese Dinger geben würde, dann würde ich mir wirklich überlegen, so einen alten Schrubbelrunzer zu kaufen. Aber leider …. leider sind sie nicht real. Auch wenn folgende Statusmeldung das behauptet:

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“Mensch-Hybriden sind real. Diese Tiere sind tatsächlich nun auf die Superreichen verkauft.” Oh, allein die Aussage sollte nachdenklich stimmen. Auf die Superreichen verkauft. Na dann. Und dann noch mit der Herkunftsbeschreibunge “BILD.DE”. Hier liegt so einiges im Argen, und dabei sehen die kleinen Kläffer doch so niedlich aus.

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Daher klicken wir einfach mal diesen unsäglichen Mumpitz an. Ja, es sollte jedem klar sein, dass diese Statusmeldung Mist ist, aber die beiden Pötergesichter sehen einfach nur zum Liebhaben aus.

Ein Klick – ein Login!

Wie zu erwarten war, steckte hinter dieser Statusmeldung nichts Gutes. Was dort passiert, zeigen wir hier genau: man wird auf eine Seite geleitet, die sich selbst eine ähnliche URL wir Facebook verpasst hat und zudem exakt wie der Facebook Login aufgebaut ist (bitte NICHT aufrufen!)

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Die Ersteller dieser Seite hoffen natürlich darauf, dass sich die Besucher blenden lassen und auf diesen falschen Login, sowie auch die nachgebaute Seite mitsamt ihrer ähnlich gewählten URL hereinfallen und ihre Nutzerdaten hier eintippen.

Interessanter Nebengeschmack: auf der echten Facebookseite wird man beim Betreten des gefälschten Formulars ausgeloggt, so dass man 2 nahezu identische Loginseiten vorliegen hat!

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Wir raten daher, alle Browserfenster direkt zu schließen, damit man nicht fälschlicherweise die echten Anmeldedaten auf der gefälschten Seite eingibt. Also Browserfenster schließen –> Browserfenster neu öffnen –> Facebook-Adresse per Hand eintippen und aufrufen. Dort dann erneut einloggen.

Wer auf Nummer sicher gehen will

Sollte jemand durcheinander gekommen sein und sich nicht sicher sein, ob die Zugangsdaten nun in falsche Hände geraten sind, sollte schnell reagieren!

Man sollte sich zügig wieder auf der echten Facebookseite einloggen, zunächst nach Möglichkeit die eigene Kontaktadresse ändern und dann sofort das eigene Passwort ändern. Es folgt die Frage, ob alle Geräte abgemeldet werden sollen, wir empfehlen, dies auf jeden Fall zu wählen.

Danach folgt eine von Seiten Facebook angesetzte Prüfung:

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Facebook möchte an dieser Stelle mit dem betroffenen Nutzer sicherstellen, das kein unerlaubter Login stattgefunden hat. Daher wird das Konto zunächst automatisch auf Unregelmäßigkeiten geprüft.

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Nach dieser Prüfung muss man selbst ein paar Angaben machen. Man bekommt nun diverse Einträge angezeigt und soll all die Meldungen markieren, bei denen man sich sicher ist, dass man die nicht selbst getätigt hat.

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Ist man damit fertig, so ist auch die Prüfung beendet. Der kleine Roboterdoktor freut sich und reist die Hände in die Höhe: Fertig!

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Und der ganze Aufwand nur um zu sehen, was hinter diesen zwei kleinen Pressnasen versteckt ist.

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