Es ist wieder so weit, bitte warnt auch Eure Freunde: eine neue Spamwelle mit gefährlicher Verlinkung erreicht die Mailboxen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die aktuelle Form ist ein alter Bekannter, dessen Daten auf den neuen Stand gebracht wurden. Es handelt sich dabei um die “DHL-Versandbestätigung”.

dhl1

Bei dieser Mail handelt es sich nicht um eine Benachrichtigung von DHL, sondern es ist eine automatisch versendete Mail von infizierten Rechnern, die in einem Botnet integriert sind. Der Inhalt:

Sehr geehrte Kunden,

die Sendung mit der Nummer 00440556339544055635 wurde an DHL übergeben. Zustellung ist voraussichtlich am Dienstag, den 28.04., Zeitfester 13:00 und 16:30 Uhr.

Über diesen Link können Sie den aktuellen Status der Sendung bei DHL abrufen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DHL Team

Hinter dem Link in der Mail steckt ein Download, der eine .zip Datei beinhaltet. Bei funktionierendem und aktuellem Virenscanner wird der Download direkt blockiert.

dhl2

Wer keinen solchen Schutz hat, lädt an dieser Stelle die .zip Datei herunter, welche eine Malware in sich trägt. Wir raten davon ab, die Datei in dem .zip Container auszuführen, am Besten gar nicht erst diese gezippte Datei öffnen, so ist die Gefahr zur Ausführung der Malwaredatei ausgeschlossen.

dhl3

In die Falle getappt?

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat und den Inhalt auch ausgeführt hat (das ist der kritische Punkt!) , sollte als erstes einmal den PC von seinem Virenscanner untersuchen lassen.
Sollte dies zu keinem Ergebnis führen dann kann auch eine “Systemwiederherstellung” nutzen.

2) Ändere alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Bitte auch vorsichtshalber Bank oder Kreditkarteninstitut benachrichtigen.

Dein Mail-Account versendet selber diese Mails?

Solltest Du Unmengen an Fehlermeldungen bekommen, dass Deine E-Mails nicht beim Empfänger angekommen sind (und das im Minutentakt), dann ist Dein Rechner infiziert und in einem Botnet aktiv. Auch hier umgehend den PC prüfen und gegebenenfalls einen Experten vor Ort zu Rate ziehen.

Autor: Andre, mimikama.at

-Mimikama unterstützen-

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