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Enkeltrick: Mit Telefonanrufen versuchen Betrüger momentan wieder an das Geld von Hammer Senioren zu kommen.

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Misstrauisch wurde eine 75-Jährige im Hammer Süden nach einem Anruf ihres vermeintlichen Enkels.

Gegen 15.15 Uhr meldete sich der Betrüger mit unterdrückter Telefonnummer und bat um eine hohe Geldsumme für einen Notartermin.

Des Weiteren fragte er nach dem Geldinstitut der Seniorin. Diese vertröstete den Mann und vereinbarte mit ihm einen späteren Gesprächstermin.

In der Zwischenzeit rief die Hammerin ihre Familienangehörigen an und fand heraus, dass es sich nicht um ihren Enkel handelte. Daraufhin informierte sie die Polizei. Gegen 16 Uhr rief der Unbekannte erneut an und man vereinbarte eine Geldübergabe an der Wohnanschrift der älteren Dame, wo sich bereits zivile Polizisten postiert hatten.

Es erschien jedoch niemand.

Ein 88-jähriger Senior erhielt ebenfalls einen Anruf. Da gab sich ein Unbekannter als Rechtsanwalt aus und forderte die Überweisung einer Kautionssumme auf ein tschechisches Konto.

Angeblich habe der ältere Herr an Glückspielen teilgenommen und müsse die Summe nun zahlen, um nicht ins Gefängnis zu kommen.

Der Hammer begab sich daraufhin zu seiner Bank. Dort wurden die Bankangestellten misstrauisch und informierte die Polizei.

Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn ein Gesprächspartner am Telefon eine Geldforderung stellt.

Gibt sich jemand als Familienangehöriger aus, kann man sich durch einen Gegenanruf unter der bisher bekannten und benutzten Nummer darüber versichern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Familiäre oder finanzielle Verhältnisse sollten niemals am Telefon preisgegeben werden. Bei verdächtigen Anrufen sollte man immer die Polizei per Notruf 110 verständigen.

Quelle: Polizei Nordrhein-Westfalen (Hamm)