Markenprodukte zu Dumpingpreisen im Internet? Uh, da schrillen die Alarmglocken!

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Wer über einen solchen Online-Store stolpert, der durchgehend reduzierte Markenware anbietet, der sollte Vorsicht walten lassen.

Nicht selten werden hier bekannte Markennamen von Betrügern missbraucht, um Internetnutzer in die Falle zu locken.

Wie auch bei der folgenden gefälschten Internet-Shop-Plattform, die Salomon-Schuhe zu verdächtig niedrigen Preisen anbietet:

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Quelle: Screenshot Mimikama

HINWEIS:

Das erwähnte Unternehmen (Salomon) hat mit dieser Betrugsmasche nichts zu tun! Es wurde ebenfalls Opfer von Betrügern, die den Namen missbräuchlich verwenden!

Augen auf beim Online-Kauf!

Punkt 1:

Wie bereits erwähnt sind durchgehend reduzierte Preise bei einem Online-Store ein wichtiger Hinweis!

Es kann durchaus sein, dass seriöse Online-Unternehmen Produkte in Sales anbieten, jedoch NICHT NUR.

Werden auch noch Top-Seller oder Klassiker zu Dumpingpreisen verhökert, kann man sich schon vorstellen, wie hier der Hase läuft.

Punkt 2:

Was einem noch ins Auge springt, ist der Countdown-Zähler auf der Seite.

Dieser übt auf den Betrachter Druck aus, schnell zuzuschlagen, sonst ließe er sich ja diese vermeintlichen “Super-Preise” durch die Lappen gehen.

Wenn es nicht ganz so offensichtlich ist …

Oft sind solche Fake-Shops aber schon so gut gemacht, dass es etwas schwierig ist, wirklich zuverlässig zu erkennen, ob es sich um Betrüger handelt oder nicht.

Die Online-Shop-Betreiber kopieren oder fälschen Produktbilder und Informationen bereits existierender Shops. Das Impressum inkl. Händleradresse oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden ebenfalls schamlos imitiert oder gar frei erfunden.

Checkliste für Online-Käufer

Die Verbraucherzentrale NRW und das Landeskriminalamt (LKA) NRW haben eine sehr gute Checkliste zur Überprüfung von Online-Shops ausgearbeitet.

  • Gibt es mehrere – darunter auch kundenfreundliche – Zahlungsarten oder eine überprüfbare Anbieteradresse im Impressum?
    Im Falle des “Salamon-Online-Stores” lässt sich nicht mal ein Impressum finden. Zahlungsmethoden-Angebote gibt es jedoch zuhauf per Vorauszahlung.

 

  • Werden Angebot und Preis mit allen erforderlichen Details – etwa der Beschaffenheit des Produkts – angegeben?
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    Nun ja, die Informationen beschränken sich rein auf die Bezahlungsart und wie das Produkt geliefert werden würde – und das auf Italienisch.

 

  • Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und darin Hinweise zum Widerruf vorhanden?
    Wir finden keine AGB, dafür Datenschutzbestimmungen. Diese sehen aber nach “copy-and-paste” aus und ersetzen keine AGB!

 

  • Wird mit einem vertrauenswürdigen Gütesiegel wie „Trusted Shops Guarantee“ (Trusted Shops), „[email protected]“ (TÜV Süd) und „Geprüfter Onlineshop EHI“ (EHI Retail Institute GmbH) geworben?
    Doch Vorsicht – Eine zuverlässige Orientierung bieten solche Siegel nur, wenn man auf das Logo klickt und dadurch auf die Homepage des Prüfunternehmens weitergeleitet wird.

 

Außer Spesen, nix gewesen

Fällt man dennoch auf einen Fake-Shop herein und versucht das Unternehmen über die angegebenen Kontaktdaten zu erreichen, wird man nicht selten einfach vertröstet.

Auch Briefe mit Rückzahlungsforderungen werden als unzustellbar retourniert.

Betroffenen sind jedoch nicht komplett die Hände gebunden:

Sollte man bereits bezahlt haben, kann man versuchen, die Bank aufzufordern, die Zahlung rückgängig zu machen. Je schneller das passiert, desto leichter ist es möglich, dass man sein Geld auch wirklich wieder zurückbekommt.

Grundsätzlich sollten sämtliche Belege von Online-Bestellungen gesammelt und gesichert werden.

Am besten man speichert:

  • Kaufvertrag
  • Bestellbestätigung
  • Emails
  • Screenshots vom Angebot

Fazit:

Bei “atsalomon.com” handelt es sich um einen Fake-Shop!

Wer hier bestellt, wird höchstwahrscheinlich keine Ware erhalten!

Vorsicht vor diesen Betrügern!

Rechtlich handelt es sich bei einer solchen Vorgehensweise um Betrug. Betroffene können die ausgedruckten Unterlagen z.B. von der nächstgelegenen Beratungsstelle der Verbraucherzentrale prüfen lassen und Strafanzeige bei der Polizei stellen. Dies ist auch online möglich.

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