Das Unternehmen zieht Werbung von entsprechenden Plattformen ab!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Vodafone.com erteilt eigener Werbung auf Fake-News-Seiten eine Abfuhr. „Vodafone fühlt sich Multikulturalität und Integration stark verpflichtet. Außerdem schätzen wir die Integrität von Demokratie und deren Institutionen, die oft das Ziel von Fake-News-Aussendern sind“, heißt es in einer entsprechenden Aussendung.  [Hinweis Mimikama: Was sind eigentlich Fake-News? Man spricht von Fake –News dann, wenn Webseiten optisch aussehen wie seriöse Medien- / Nachrichtenseiten, die Artikel jedoch vom Inhalt her einfach nicht stimmen. Neben der Monetisierung soll mit Fake-News auch Stimmung gemacht werden und hier ist es nicht relevant in welche Richtung!  Sprich: Sogenannte Fake-News dienen zwei großen Zwecken: 1. Es geht um Aufmerksamkeit, um mit Werbung Geld zu verdienen. Und 2. um die politische Beeinflussung durch bewusste gestreute Falschmeldungen.]

Nur noch verifizierte Seiten

Laut dem Management des Konzerns ist die Entscheidung eine Reaktion auf die zunehmende Automatisierung von Reklame. Ein Spot der neben anstößigen Inhalten veröffentlicht werde, könne negative Auswirkungen auf das Image des Unternehmens haben. Künftig soll ein Programm überprüfen, welche Websites Vodafone-Werbung zeigen und welche eben nicht.

„Die Werbeindustrie und digitale Werbe-Anbieter wie Google und Facebook haben Technologien entwickelt, die auf Basis von Algorithmen laufen, um Internet-Nutzer mit Werbung zu versorgen, die anhand demografischer Einteilungen ausgesucht wird. Der Nutzer findet diese dann auf unterschiedlichsten Websites, die er besucht, wieder“, schreibt Vodafone.

Das Problem: Durch die Algorithmen würden auch Medien unterstützt, die Fake-News verbreiten.

Agentur WPP prüft Verbreitung

Vodafone gibt jährlich rund 850 Mio. Euro für Werbung aus. Von diesem Geld sollen ab sofort nur Plattformen bespielt werden, die von der Agentur WPP geprüft wurden. Dadurch werde sichergestellt, dass Vodafones Werte und Ansichten korrekt vertreten sind.

Quelle: Pressetext

Artikelbild: Shutterstock / defotoberg

-Mimikama unterstützen-