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Gefühlte 10x pro Tag versenden Internetbetrüger in Namen von Amazon gefälschte E-Mails. Dabei sehen die E-Mails jedes Mal echter aus.

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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Im Moment macht diese E-Mail die Runde:

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Die E-Mail im Wortlaut:

Betreff:  Ihre Bestellung bei Amazon.de

Guten Tag,

wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass wir die letzte Lieferung aus Ihrer Bestellung nun versandt haben. Die anderen Artikel aus dieser Bestellung wurden bereits verschickt.
Die Sendung wurde mit Deutsche Post Brief versandt. Diese Sendung ist nicht nachverfolgbar. Genaueres über den weiteren Ablauf der Zustellung erfahren Sie hier.

Bereits versandte Artikel dieser Bestellung

Bestellnummer: 951-3329753-7795153
Lieferung voraussichtlich: 10. March 2015

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!
Amazon.de

Der User habe angeblich eine Bestellung von Amazon erhalten, so lautet es in der E-Mail. Doch dem ist nicht so. Internetbetrüger versuchen durch diese gefälschte E-Mail dem User einen Trojaner unterzujubeln!

Was passiert wen ein User klickt und dadurch in eine Falle tappt?

Es öffnet sich sein Webbrowser und ein ““*.zip-Date mit dem Namen: “Amazon_Bestellnummer_303……zip” wird herunter geladen.

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Wir haben die ZIP Datei und deren Inhalt prüfen lassen!

In der Datei befindet sich ein Trojaner.

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Erst 2 von insgesamt 57 Antivirensoftwarehersteller erkennt den Virus!

Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind. 

Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert. Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben.

In die Falle getappt?

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat, sollte als erstes einmal den PC von seinem aktuellen Antivirenprogramm untersuchen lassen.
Sollte dies zu keinem Ergebnis führen dann kann auch eine “Systemwiederherstellung” nutzen.

2) Ändern sie alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Informieren Sie auch Ihre Bank (Online-Banking) und / oder Ihr Kreditkartenunternehmen.