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Bei Mimikama warnen wir immer wieder vor verschiedenen Gefahren im Internet, z.B. Emails, die einen Trojaner oder einen Virus beinhalten. Aber was genau machen diese Schädlinge eigentlich? Das erklären wir euch hier!

Würmer

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

So nennt man kleine Programme, die sich selbst vermehren können, sich also eigenständig kopieren. Sie sind an sich nicht schädlich, sondern nehmen nur Speicherplatz weg und verlangsamen die Internet-Geschwindigkeit, da sie stetig versuchen, sich auf andere Computer zu kopieren. Einer der bekanntesten Würmer hieß „Code Red“ und setzte durch seinen Kopierwahn 359.000 Webseiten offline.

Viren

Auch diese Programme kopieren sich selbst, haben aber zusätzlich noch die Absicht, Dateien auf dem Computer zu schädigen. Viren können sich an ausführbare Dateien, aber sogar auch an MP3s, also an Musikdateien dranhängen, was ein guter Grund ist, auf illegale Musik aus dem Internet zu verzichten.

Trojaner

Den Namen bekommen diese kleinen Programme von der Legende von Troja. Im alten Griechenland sollten sich Griechen in einem riesigen hölzernen Pferd, welches als Geschenk für Troja gedacht war, versteckt haben, um Troja zu erobern.
Genau so funktionieren auch Trojaner. Sie schädigen den Computer nicht direkt, schleichen sich aber heimlich ein und öffnen die Tore für andere schädliche Programme, die dann vom Computer im Hintergrund heruntergeladen und installiert werden.

Adware

Ihr kennt bestimmt viele kostenlose Programme, die man sich so im Internet runterladen kann. Viele davon sind aber nicht so kostenlos wie es scheint, denn so manches scheinbar kostenlose Programm finanziert sich durch eingeblendete Werbung. Sie schädigen den PC nicht, beobachten aber das Surfverhalten und blenden dann dementsprechende Werbung in der Software ein.

Spyware

Auch diese kommt oftmals im Gepäck mit kostenloser Software. Im Gegensatz zu eher harmlosen Adware geht diese aber noch ein Schritt weiter: sie spionieren auch andere persönliche Daten, wie z.B. die Email-Adresse, aus und senden die Daten an einen anonymen Server oder User, der die Daten dann dazu verwenden kann, um z.B. Phishing-Mails zu verschicken.

Spam

Das kennt ihr alle eigentlich: Mails von unbekannten Absendern, die irgendeine Werbung enthalten. Diese Mails, welche „Spam“, beruhend auf einen alten Monty Python Sketch, genannt wird, wird massenhaft an zigtausend User gleichzeitig versendet, da unter 100.000 Usern es immer mindestens einen oder zwei gibt, die auf die Werbung eingehen, und dann hat sich der Aufwand für die Versender schon gelohnt. Häufig enthalten solche Mails auch Würmer oder Viren.

Bots

Das ist die Kurzform für Robots, also Roboter. So nennt man automatisierte Prozesse, die ohne Zutun des Users Befehle auf dem Computer ausführen. Häufig werden solche Bots von Hackern genutzt, um Server anzugreifen oder zu hacken.
Beispielsweise kann ein Hacker mittels kleiner Programme mit wenigen Klicks alle PCs, die mit einem bestimmten Bot infiziert sind, dazu bringen, eine bestimmte Webseite aufzurufen, ohne dass der User dies mitbekommt. Die Webseite kann dann oftmals den Zugriff zigtausender User gleichzeitig nicht verarbeiten und geht offline. Sowas nennt man dann ein Bot-Netzwerk, diese Art der Attacke nennt man einen DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service).

Ransomware

Diese Programme nehmen euren Computer oder euer Smartphone als Geisel: Sie geben vor, von der Polizei zu sein, behaupten beispielsweise, dass Kinderpornographie auf dem Gerät gefunden wurde, und verlangen, dass ihr eine bestimmte Geldsumme (meist um die 100 Euro) mittels Paysafe zahlen sollt, um den Computer wieder freizuschalten. Manche dieser Programme verschlüsseln zusätzlich auch noch die persönlichen Daten, so dass nur noch ein Profi den Computer wieder von dieser Erpressungs-Software befreien und die Daten entschlüsseln kann.

Scareware

Solche Programme wollen euch erschrecken (englisch: to scare). Aber nicht mit einem BUH!, sondern mit der Warnung, dass auf eurem PC oder Smartphone x-viele Viren und Trojaner seien und ihr unbedingt ein bestimmtes Programm installieren müsst, um diese Schädlinge zu beseitigen. Die heruntergeladenen Programme sind jedoch meist nutzlos, sondern enthalten oftmals auch noch Trojaner oder Viren.

Wie kann ich solche Programme auf meinem PC verhindern?

Im Prinzip gilt die Sorgfaltspflicht:
Haltet euer Betriebssystem up-to-date, nutzt nur Original-Software, benutzt ein gutes Antivirus-Programm und eine Firewall, beispielsweise von unserem Partner Kaspersky, öffnet keine Emails von unbekannten Absendern, erst recht keine Emails, die euer Email-Provider von vornherein in den Spam-Ordner verschoben hat, klickt keine unbekannten Links aus dubiosen Quellen an.

Dann bleibt auch der PC sauber.

Man ist nie zu alt zum Lernen!

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