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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Die Anfragen zu den Videos, in denen angeblich Horror-Unfälle zu sehen sind, häufen sich. Denn diese Links führen zu keinen Videos und auch die Unfälle sind nie passiert.

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Um was handelt es sich dann?

3 Jahre war Ruhe mit den “schrecklichen Unfall-Videos” auf Facebook, doch nun feiern sie ein Revival der unangenehmen Art.

Es geht wieder um diesen Beitrag, der auf Facebook geteilt wird:

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Quelle: Facebook / Screenshot Mimikama

Angeblich soll man hier ein Video sehen können, in dem sich ein Achterbahn Unfall in Disneyland ereignete und sich mehrere Kinder in kritischem Zustand befinden sollen.

“[Video] Mehrere verletzt nach Achterbahn Unfall in Disneyland

Volles Video ist jetzt erschienen. Kinder bleiben in kritischem Zustand!”

Klickt man auf den Statusbeitrag, dann wird man auf eine externe Webseite umgeleitet. Es macht den Anschein, dass man sich hier nun ein Video ansehen kann.

Doch dem ist nicht so, denn sobald man auf den “Play-Button” klickt, wird man aufgefordert, das Video zuerst mit seinen Freunden zu teilen:

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Unter dem Video scheinen noch zwei Kommentare auf, welche dazu dienen, dem Nutzer das Ganze glaubhaft zu machen.

Fakt ist, dass diese Kommentare Fakes sind. Genau so wie auch die beiden Profile.

Hat man das Video auf Facebook geteilt, erscheint eine weiteres Fenster. Angeblich müsse man sich nun zuerst einer “Altersüberprüfung” unterziehen, denn das Video sei erst ab dem 13. Lebensjahr frei gegeben:

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Und die Affiliate-Falle schnappt zu!

Hinter dem “Überprüfen” Button verstecken sich unzählige Gewinnspiele. Alle diesen Gewinnspiele stammen von sogenannter “Lead-Generierung”.

Der Nutzer füllt im schlimmsten Falle diese Formulare aus und wird am Ende mit Spam-Werbung zugeschüttet. Ob es da jemals etwas zu gewinnen gibt, kann man nicht beantworten.

Es hat in Wahrheit auch mit der Ausgangslage, nämlich einen angeblichen Unfall in einer Achterbahn, gar nichts mehr zu tun.

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Affiliates & Co

Es handelt sich nämlich um so genannte Provisionslinks zu Partnerprogrammen, die es auf Daten abgesehen haben.

Diese Datensammler verkaufen im schlimmsten Fall die Daten weiter und bombardieren die “Teilnehmer” mit bis zu 70 Newslettern auf postalischem oder telefonischem Wege und diversen Werbeanrufen.

Ergebnis:

Dieser Affiliate-Clickbait lockt mit emotionalen Videos Nutzer auf externe Seiten, wo sie dann ihre Daten eingeben sollen.

Mit einem Video, das man sich vielleicht anschauen will, hat das rein gar nichts mehr zu tun und führt demnach absolut in die Irre!

Dieses Video demnach NICHT anklicken!