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Offizielle Suchmeldungen der Polizei teilen = völlig in Ordnung. Am Besten wirklich auch nur teilen und nicht selber in den Newsstream laden.

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Denn wer teilt, ist auf der bequemen Seite: der Suchaufruf wird , speziell im Falle der Polizei, sofort entfernt, sobald die Suche vorbei ist. Somit verschwindet die Suchmeldung auch automatisch vom eigenen Newsstream.  Anders ist das bei privat verfassten Meldungen.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Wer nun Suchmeldungen selber ins Netz setzt, auch wenn es durchaus gerechtfertigt ist, weil eine Person offiziell gesucht wird, sollte auch um die Pflege dieser Meldungen bemüht sein, da es sonst zu Verwaisungen kommen kann und Suchmeldungen eine gewissen Eigendynamik bekommen.

Ein Beispiel!

Beispielhaft dafür kann man die Suchmeldung zu Doris S. nehmen, welche im Mai 2013 offiziell als vermisst gemeldet wurde. Es gab eine offizielle Suchmeldung der Polizei – und auch eigenständig gestartete Meldungen. Zwar wurde Doris S. nie gefunden, jedoch geht die Polizei mittlerweile davon aus, dass Doris S. getötet wurde.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass Doris Seyffarth in ihrer Wohnung getötet und in ihrem eigenen Auto, dem Fiat, abtransportiert wurde. Sowohl der exakte Tatzeitpunkt als auch ein mögliches Motiv liegen völlig im Dunkeln.
Aktenzeichen XY zeigt Fall der verschwundenen Oberhausenerin Doris S. | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/doris-seyffarth-aus-oberhausen-verschwand-spurlos-id9858881.html#plx661441855

Ungeachtet dieser Information wird jedoch weiterhin die private Suchmeldung auf Facebook verteilt. Immer noch! Und das nahezu im Minutentakt.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Verteilt wird hier lediglich, dass “die Person seit zwei Monaten vermisst wird”.

Keine Quellmeldung verteilt

Wir bekommen immer wieder zu einer Suchmeldung diverse Anfragen. Wie immer bei solchen von Nutzern erstellen Statusbeiträgen (Vermisstenmeldungen) ist das Problem, dass Nutzer in 99% der Fälle keine QUELLENANGABE veröffentlichen, oder dass nicht der Original-Link geteilt wird. Und so passiert es dann immer wieder, dass vermisste Personen noch Jahre gesucht werden.

Daher ist es zumindest sinnvoll, wenn man schon nicht die eigenen Statusmeldungen löschen möchte, diese zu editieren und dem aktuellen Stand anzupassen.