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Unbekannte verüben feigen Mordanschlag auf Autofahrer, die Polizei sucht fieberhaft nach einem oder mehreren Tätern.

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Versuchter Mordanschlag auf der A27 bei Walsrode Unbekannte werfen Gullydeckel von einer Autobahnbrücke

Die Polizeiinspektion Heidekreis informiert:

24.08 / „Versuchter Mordanschlag auf der A27 bei Walsrode Unbekannte werfen Gullydeckel von einer Autobahnbrücke (gemeinsame Presseinformation der Polizeiinspektion Heidekreis und der Staatsanwaltschaft Verden)

Walsrode: Ein oder mehrere unbekannte Täter warfen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, gegen 23.40 Uhr in der Gemarkung Walsrode von einer Brücke über die Autobahn 27 unmittelbar nacheinander zwei Gullydeckel, jeder mehrere Kilogramm schwer, auf Fahrzeuge, die in Richtung Bremen fuhren. Die Fahrer eines Pkws und eines Lasters kamen mit dem Schrecken davon.

Die Anschläge erfolgten auf einer Brücke eines landwirtschaftlichen Weges zwischen Walsrode und Schneeheide. Die Gullydeckel wurden zuvor in dem Gewerbegebiet von Schneeheide entwendet. Der erste beschädigte den Pkw im Frontbereich und am Unterboden. Der zweite Gullydeckel schlug in die Windschutzscheibe einer Sattelzugmaschine im Bereich der Beifahrerseite ein Loch, drang aber nicht in das Führerhaus ein. Es war reiner Zufall, dass die Fahrzeugführer unverletzt blieben.

Die Staatsanwaltschaft Verden leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Mordes ein. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach dem derzeitigen Spurenbild davon aus, dass der oder die Täter heimtückisch und wahllos wehrlose Fahrzeuginsassen töten wollten. Das Strafgesetzbuch droht für einen versuchten Mord eine lebenslange Freiheitsstrafe an.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Heidekreis hat die Ermittlungen aufgenommen. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten, Hinweise zur Tat und möglichen Tätern an die Polizei in Soltau unter 05191/93800 oder jede andere Polizeidienstelle mitzuteilen.

Weitere Einzelheiten können zzt. aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.“

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59460/3413894