Ein Statusbeitrag auf Facebook sorgt seit einigen Tagen für Aufregungen unter den Nutzern. Es handelt sich um ein angebliches Schreiben der Alt-Lankwitzer Grundschule.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Um diesen Statusbeitrag geht es:

image

Hierbei handelt es sich um einen Elternbrief. Die Schulleitung warnt vor Männern die Kinder in einer benachbarten Schule ansprechen.

Ist der Brief echt?

Da es immer wieder zu gefälschten Elternbriefen auf Facebook gekommen ist, sind Nutzer verunsichert. Ja der Brief ist echt. Die Berliner Morgenpost schreibt am 8.11.2015 dazu:

Aufregung bei Eltern von Grundschulkindern in Lankwitz:

Die Schulleiterin der Alt-Lankwitzer Grundschule hatte per Facebook gepostet, zwei Männer hätten versucht, ein Kind aus einer benachbarten Grundschule auf dem Schulweg in ein Auto zu zerren.

Die Nachfrage der Berliner Morgenpost bei der Polizei hat folgenden Sachverhalt ergeben. Ein achtjähriger Schüler der Paul-Klee-Grundschule in Tempelhof hatte Donnerstag im Abschnitt 44 angezeigt, dass er am Mittwoch gegen 14 Uhr von einem Mann in ein Auto gezogen werden sollte. Nach seinen Angaben habe er sich mit einem Tritt gegen das Schienbein des Mannes und einem Kopfstoß gewehrt und sei mit dem Fahrrad geflüchtet.

Die Polizei will in einem Gespräch mit dem Achtjährigen und seiner Mutter den Hergang noch einmal klären. Zugleich habe man Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Freiheitsberaubung eingeleitet.

Zudem wies die Polizei darauf hin, dass sie auch fallunabhängig Unterrichtsbesuche anbietet, um Kinder über die Gefahren aufzuklären. [Quelle: morgenpost.de]

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady