Am 28.2.2016 wurde auf Twitter eine Meldung los getreten die folgenden Inhalt aufweist: “Vor wenigen Stunden: ISIS-Terroristen ermordeten 17 Schulmädchen”

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Mimikama: FAKE

Sieht auf Twitter so aus:

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Stimmt das? Gab es diesen Vorfall?

NEIN! Diese Tat fand nie statt.

Die Bilder / Das Bild sind echt, stammen allerdings von einem Massaker in Bagdad vom 12.7.2014, bei dem in einem vermeintlichen Bordell 28 Frauen und 6 Männer ermordet wurden (wobei die Zahlen schwanken), welches wahrscheinlich von der schiitische Extremistengruppe Asa’ib Ahl al- Haq begangen wurde, und worüber im In- und Ausland in der Presse berichtet wurde.

Woher stammte das Bild?

Diese stammten von der iranische Nachrichtenagentur Mashreg News !

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Diese leidlich dafür bekannt, Nachrichtenbilder zu zensieren, zu verändern oder in falschen Zusammenhang zu bringen sowie Meldungen komplett zu erfinden.

Beispielsweise beschuldigte die Agentur 2012 in einem Artikel die USA, mit Hollywoodfilmen Homosexualität zu fördern, als Teil ihrer angestrebten Weltherrschaft.

Weiterhin leugnet diese Agentur vehement den Holocaust und verbreitet auch diesbezüglich Falschnachrichten.

Welche Schlüsse kann man nun ziehen?

  1. Die Bilder gehören schon mal nicht zu der Nachricht.
  2. Die Nachricht selber findet sich einzig und allein bei dieser Nachrichtenagentur, welche für Falschmeldungen und Desinformation bekannt ist.

Alleine aus diesem Grunde haben andere Presseagenturen diese Nachricht auch nicht übernommen, da am Wahrheitsgehalt jener Nachrichten bei seriösen Blättern berechtigte Zweifel aufkommen.

Dankbar hingegen sind antisemitische, islamfeindliche und rechte Seiten, die damit schaurig unterstreichen, wie „böse“ doch der Islam und dessen Kämpfer sind.

Dass in den islamischen Ländern Kriegsgräuel stattfinden, ist unbestreitbar. Wir können da nur mehr oder weniger hilflos zusehen und hoffen, dass sich die Politiker dieser Welt eines Tages besinnen und an einem Strang ziehen.

Falschmeldungen sind ein Kriegsmittel, welches schon immer angewendet wurde. Denn leider ist die Wahrheit immer das erste Opfer des Krieges.

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