Ein Statusbeitrag verwirrt viele User und uns erreichen zu diesem immer wieder Anfragen. In diesem heißt es, dass ein Kind angeblich 75% seines Augenlichtes wegen nur eines einzigen Lämpchens verloren habe.

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Um was geht es genau? Bereits im November 2015 berichtete ABC Australia über den Vorfall:

Es handelt sich hierbei um einen wahren Fall. Ein Junge leuchtet mit einem Laserpointer in seine Augen und erblindet fast daran!

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Quelle: abc.net.au

Ein 14-Jähriger Junge leuchtete sich mit einem Laserpointer in beide Augen!

Der 14 Jährige hat sich demnach kurz mit einem Laserpointer in beide Augen geleuchtet und sich dabei die Netzhaut im Bereich des „gelben Fleckes“ beschädigt. Dieser Bereich ist für das schärfste Sehen zuständig. Er selber habe keinen Schmerz empfunden, sagte der Junge, allerdings sei die Sichtbeeinträchtigung beinahe sofort eingetreten.

Bildaufnahmen bestätigten die Beschädigung der Netzhaut im Augenhintergrund.

Seine Sehkraft ist auf 25% gesunken, ob und wie weit sich die Sehkraft erholen wird, war zum damaligen Zeitpunkt nicht vorhersehbar. Allerdings wurde bezweifelt, dass sie sich jemals ganz erholen würde, da der Laser Brandnarben zurückgelassen hat, erst wenn die Schwellungen zurückgegangen sind, wird man wissen ob sich die Sehkraft etwas erholen wird.

Nicht durch eine Brille zu beheben

Der behandelnde Optiker verglich die Beschädigung mit einem defekten Sensor einer Digitalkamera bzw. dem Film einer alten Kamera. Egal wie gut und teuer die Linse sei, die man auf die Kamera setzt, die Aufnahme wird nur so gut, wie der defekte Sensor bzw. Film es zulassen.

Dieser Fall war Anlass für die australischen Optiker kurz vor Weihnachten die Eltern erneut auf die Gefahren von Laserpointern als Kinderspielzeug hinzuweisen.

Dem möchten wir uns anschließen und deshalb sei an dieser Stelle noch einmal deutlich darauf hingewiesen

Laserpointer sind kein Spielzeug, sie gehören nicht unbeaufsichtigt in Kinderhände. Warnt Eure Kinder regelmäßig vor den Gefahren und vor allem NICHT IN DIE AUGEN LEUCHTEN!

Autor: Jens H., mimikama.at

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