Düsseldorf – Weil sie sich ausgerechnet am ersten Schultag nach den Großen Ferien mit dem Bus auf dem Weg zur Schule „verfahren“ hatte sprach Mittwoch Morgen die neunjährige Lisa einen Polizisten auf der Wrangelstraße in Morsenbroich an.

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Der Bezirksbeamte, Polizeihauptkommissar Michael Gräßel aus der Polizeiinspektion Nord, organisierte kurzentschlossen den Transport zur richtigen Schule in Grafenberg. So erschien Lisa pünktlich zum zweiten Gong zum Unterricht.

Um 7.40 Uhr stand der Polizist vor der Grundschule auf der Wrangelstraße, um dort zu Schulbeginn Präsenz zu zeigen und für einen sicheren Schulweg zu sorgen. Plötzlich kam nach seinen Schilderungen zögerlich ein kleines Mädchen auf ihn zu. Unter Tränen fragte das Kind, ob es bitte eine Frage stellen dürfte.

Nachdem Michael Gräßel die Kleine beruhigt hatte, fragte sie den Polizisten welcher Bus nach Grafenberg fahren würde. Das hinterfragte der Beamte. So ergab sich, dass die Kleine versehentlich in den falschen Bus gestiegen war und jetzt an der falschen Schule stand. „Es sei doch wichtig, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen“.

Zitat aus dem Bericht des Kollegen:

Ich erklärte ihr, dass es gar nicht schlimm sei, wenn man mal einen Fehler macht und sie alles richtig gemacht habe, weil sie so klug sei, einen Polizisten anzusprechen. Gleich besserte sich ihre Laune ein wenig. Sie wolle aber unbedingt pünktlich in der Klasse sein. So wurde über Funk der kleine „Notfall“ geschildert und nach einer freien Funkstreife im Nahbereich gefragt.

Schnell meldete sich die Besatzung des Düssel 12/31 und teilte mit, dass sie bereits unterwegs sei. Als ich der Kleinen sagte, dass sie nun mit einem echten Polizeiauto zur Schule gebracht wird, war aller Kummer vorbei.

Sie strahlte, als der Bulli um die Ecke fuhr und sie dort einsteigen durfte. Von den Kollegen erfuhr ich dann, dass Lisa pünktlich mit dem zweiten „Gong“ die Schule erreichte. Sie wurde der Lehrerin übergeben, die sich für die Aktion bedankte.

Quelle: Polizei Düsseldorf

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