Verdacht auf Corona-Spionage

Verdacht auf Corona-Spionage

Von | 19. Mai 2020, 11:07

Vermehrte Zugriffe auf Hochleistungszentren in den letzten Tagen legen den Verdacht nahe, dass Forschungen zu COVID-19 ausspioniert werden.

Verdacht auf Corona-Spionage – Das Wichtigste zu Beginn:

Mehrere Hochleistungszentren meldeten in den letzten Tagen Zugriffe auf ihre Rechenkapazitäten. Es wird spekuliert, dass Forschungsergebnisse für COVID-19-Medikamente abgegriffen werden.

Zugriffe in Deutschland

In den letzten Tagen kam es zu Zugriffen auf Hochleistungszentren. Betroffen sind hier beispielsweise das Leibniz Supercomputer Centre nahe München, der Hawk-Rechner am High Performance Center in Stuttgart und Supercomputer in Jülich.

Wie heise.de berichtet, wurden hier Zugriffe gestoppt, man spricht von „Sicherheitsproblemen“ und „Sicherheitsvorfällen“.

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Zugriffe in anderen Ländern

Auch Supercomputer-Betreiber in anderen europäischen Ländern meldeten Sicherheitsvorfälle.
In Edinburgh, Schottland, war der Supercomputer Archer betroffen. Hier gab es Probleme mit Login-Zugängen. Alle Passwörter und SSH-Schlüssel waren überschreiben worden.

Vermutet werden Angriffe auf Forschungszentren in ganz Europa. Nun wurde der britische Geheimdienst GCHQ hinzugezogen.

Angriffe wegen COVID-19-Forschungsergebnissen?

Es wird spekuliert, dass die Zugriffe auf Forschungsergebnisse für COVID-19-Impfstoffe abzielen, wie „The Register“ berichtet.

US-Behörden warnten bereits vor Angreifern aus China, die es auf Coronavirus-Forschungen abgesehen hätten.

Systeme schützen

Bereits Anfang Mai konnte man in den USA und Großbritannien Warnungen vernehmen.
Die Cybersicherheitsbehörde CISA sowie das FBI fordern nun sämtliche Organisationen, die an Impfstoffen oder Medikamenten gegen das Virus forschen, auf, ihre Systeme dahingehend zu schützen.

Quelle: futurezone.at
Artikelbild: Shutterstock / Von SeventyFour

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