Seit Freitagnachmittag (08.01.2016) wird ein zehnjähriger Junge aus Afghanistan vermisst. Das Polizeipräsidium Südhessen hat dazu am 11.1.2016 folgende Pressemeldung veröffentlicht.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Im Rahmen einer Personenfahndung nach einem zehnjährigen Jungen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

image

Seit Freitagnachmittag (08.01.2016) wird ein zehnjähriger Junge aus Afghanistan vermisst.

Das Kind ist gemeinsam mit seinem Vater in einer Flüchtlingsunterkunft in Stockstadt untergebracht. Am Freitag war der Vater mit seinem Sohn und Bekannten in Frankfurt unterwegs.

Auf dem Rückweg ging das Kind gegen 17:30 im Frankfurter Hauptbahnhof verloren. Seit dieser Zeit fehlt von dem Jungen jede Spur. Der 10-Jährige spricht weder Deutsch noch Englisch und kann auch die deutsche Schrift nicht lesen. Der Junge ist circa 1,30 Meter groß und 40 Kilogramm schwer. Er hat kurze braune Haare, braune Augen und ein altersgerechtes Aussehen.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er mit blauen Jeans und einer schwarzen Jacke bekleidet.

Personen, die das Kind seit Freitagnachmittag gesehen haben oder Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthalt geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K 10) unter der Rufnummer 06142 / 696-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


SPONSORED AD

UPDATE 12.01.2016

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 10-jährigen afghanischen Jungen, der seit dem späten Freitagnachmittag (08.01.2016) vermisst wird, kann eingestellt werden.

Im Zuge von umfangreichen Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen konnten die Beamten des Kommissariats 10 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim aktuell Hinweise erlangen, dass sich der Junge in Belgien aufhält.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll der Vater die Ausreise seines Kindes nach Belgien selbst veranlasst und den Vermisstenfall vorgetäuscht haben.

Nach Angaben von Zeugen hat der Vater das Kind am Freitagnachmittag selbst in einen Zug nach Brüssel gesetzt. Heute Morgen (12.01.2016) soll er sich ebenfalls auf den Weg zu seinem Sohn gemacht haben. Die Ermittlungen hinsichtlich des Verbleibs der beiden Personen, auch in Belgien, werden fortgeführt.

Quelle: Presseportal.de

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady