-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Zahlungen im Internet sind immer so eine Sache. Nie ist man sich sicher, ob nicht vielleicht irgendwelche bösen Hacker unsere Daten abgreifen.

Unser Gefühl bestätigt sich noch, als wir (und sicher auch viele andere) diese beunruhigende Email bekamen:

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Die E-Mail im Wortlaut:

Hallo Lieber Kunde!,
Bei einem Security-Scan sind uns auf Ihrem Konto Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Daher müssen wir Sie bitten, sich umgehend in Ihrem Konto anzumelden, damit Ihre Identität überprüft werden kann.
Die Überprüfung Ihrer Identität findet auf der folgenden Webseite statt. Bitte melden Sie sich hier in Ihrem Konto an:
Kοntοіnfοrmаtіοnеn аktuаlіѕеrеn

Um Missbrauch vorzubeugen mussten wir Ihr Konto leider sperren. Nachdem Sie uns alle Informationen für die Identitätsüberprüfung übermittelt haben, wird Ihr Konto in ca. 72 Stunden wieder freigegeben.
Міt frеundlісhеn Grüßеn,
Abteilung für IT-Sicherheit

Oh je! Eine Mail von Pay pal (nicht Paypal), das klingt ja gar nicht gut!
Da klicken wir doch mal lieber schnell auf den Link, um unsere Kontoinformationen zu aktualisieren, und gelangen auch flugs auf eine Anmeldeseite, welche auch praktischerweise gleich unsere Email-Adresse enthält:

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Natürlich sind wir leichtgläubig und schauen nicht auf die URL im Browser, sonst wäre uns sicher aufgefallen, dass wir gar nicht auf der Website von Paypal sind:

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Wir geben also brav unsere Login-Daten von Paypal ein.
Achtung, hier kommt der erste Gag:
Wir haben uns mit einer erfundenen Mail-Adresse und einem willkürlichen Passwort „einloggen“ können.

Nun müssen wir aber erst einmal weitere Angaben zur Verifizierung machen:

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Nun braucht man zwar keine Kreditkarte, um sich auf Paypal zu registrieren, ein normales Bankkonto genügt, aber das fällt uns mal gar nicht weiter auf.

Gag Nr. 2:

Auch hier haben wir vollkommen willkürliche Daten eingegeben, Die kein bisschen beanstandet wurden. Jede echte Seite hätte zumindest anhand der Daten prüfen können, ob dies überhaupt eine echte und gültige Kreditkarte ist.

Und weiter?

Das war’s dann auch schon.
Eine kurze Meldung bestätigt uns, dass unser Konto wieder hergestellt wurde, und wir werden zur echten Paypal-Loginseite weitergeleitet.
Wir lehnen uns beruhigt zurück, während ein weiterer Hacker im Besitz unserer Daten ist und nun erst einmal gemütlich online shoppen geht oder sonst irgendeinen Schindluder damit treibt.
Naja… in unserem Fall wird er eher an unserer Kreditkarte und Mail verzweifeln 😉

ZDDK-Hinweis!

Wenn sie so ein E-Mail bekommen, dann vergewissern sich ob dieses überhaupt von PayPal stammt. Wen sie sich nicht sicher sind, dann sende die komplette E-Mail zur Prüfung an PayPal direkt. Dafür steht die folgende E-Mailadresse zur Verfügung: spoof@paypal.com . Auch über die kostenlose Kundenservice Telefonnummer: 0800 723 45 00 kann man kontaktieren.

PayPal selbst sendet NIE UNAUFGEFORDERT solche E-Mails an seine Kunden.

PayPal selbst schreibt dazu Folgendes:

Wir achten stets darauf:

• Unsere Kunden mit dem in ihrem PayPal-Konto registrieren Vor- und Nachnamen oder dem Firmennamen anzusprechen

Wir werden niemals:

• E-Mails an “unsichtbare Empfänger” oder mehrere E-Mail-Adressen gleichzeitig senden
• Kunden dazu auffordern, durch Herunterladen eines Formulars oder einer Datei ein Problem zu beheben
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von personenbezogenen Daten wie Name, Geburtsdatum, Führerschein oder Adresse auffordern
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von Bankdaten wie Bankname, Bankleitzahl, Kontonummer oder PIN auffordern
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von Kreditkartendaten wie Typ oder Nummer der Kreditkarte, Gültigkeitsdatum, Geldautomaten-PIN oder Kartenprüfnummer auffordern
• Kunden nach der vollständigen Kreditkartennummer fragen, ohne den Kartentyp und die letzten zwei Stellen der Kartennummer zu nennen
• Kunden nach der vollständigen Kontonummer fragen, ohne den Banknamen, den Kontotyp (Giro- oder Sparkonto) und die letzten zwei Stellen der Kontonummer zu nennen
• Kunden zum Beantworten ihrer Sicherheitsfragen auffordern, ohne die Sicherheitsfragen zu nennen
• Kunden dazu auffordern, einen Artikel zu versenden, eine Versandgebühr zu bezahlen, Geld über Western Union zu überweisen oder eine Nachverfolgungsnummer anzugeben, bevor die zugehörige eingehende Zahlung im Kontoauszug des Kunden aufscheint

Wenn Sie per E-Mail über Änderungen Ihres PayPal-Kontos informiert werden, sollten Sie sich als ersten Schritt in Ihr PayPal-Konto einloggen. Sofern die E-Mail echt ist, werden die darin genannten Änderungen auch in Ihrem Konto angezeigt. KLICKEN SIE IN E-MAILS NICHT AUF VERMEINTLICHE LINKS ZUR PAYPAL-WEBSITE. Geben Sie stattdessen in Ihrem Browser www.paypal.com ein und loggen Sie sich in Ihr Konto ein.

Was ist eine Phishing-E-Mail?

Vielleicht haben Sie schon einmal eine gefälschte E-Mail erhalten, die angeblich von PayPal oder einer anderen bekannten Organisation stammte.

Diese Form von Betrug wird als “Phishing” bezeichnet, da der Sender nach Ihren personenbezogenen Daten “fischt”. Dabei verfolgen die Betrüger das Ziel, den Nutzer über eine gefälschte Website oder eine vermeintliche Kundendienstnummer zur Preisgabe von sensiblen Daten oder Finanzinformationen zu verleiten.

Wenn Sie uns verdächtige E-Mails melden, werden alle relevanten Inhalte eingehend überprüft. Falls wir für unsere Untersuchung weitere Informationen brauchen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Bei Fragen zu der verdächtigen E-Mail, die Sie uns melden wollen, möchten wir auf die Sicherheitstipps weiter oben verweisen.

Hilfe! Ich habe auf eine Phishing-E-Mail geantwortet!

Falls Sie aufgrund einer Phishing-E-Mail personenbezogene Daten preisgegeben haben oder vermuten, dass jemand unberechtigt auf Ihr Konto zugreift, sollten Sie umgehend Ihr Passwort und Ihre Sicherheitsfragen ändern.

Zusätzlich sollten Sie den Fall an PayPal melden, damit wir Sie unterstützen können.

1. Öffnen Sie ein neues Browserfenster und geben Sie in der Adresszeile www.paypal.com ein.
2. Loggen Sie sich ein.
3. Klicken Sie auf “Sicherheits-Center”.
4. Klicken Sie auf “Problem melden”.
5. Klicken Sie auf “Nicht genehmigte Transaktion”.
6. Klicken Sie auf “Unbefugter Kontozugriff”.

Wir möchten uns für Ihre Mitarbeit bedanken.

Jede E-Mail zählt. Durch Ihre Weiterleitung einer verdächtigen E-Mail an spoof@paypal.com haben Sie dazu beigetragen, sich selbst und andere vor Identitätsdiebstahl zu schützen.

Vielen Dank!

Ihr PayPal-Team

-Mimikama unterstützen-