Auf Facebook verbreitet sich gerade ein Statusbeitrag, wo vor unheimlichen Kinderfängern gewarnt wird. Knapp 10.000x wurde der Beitrag mittlerweile geteilt.

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Veröffentlicht wurde dieser von der Facebook-Seite: “News aus Schleswig-Holstein” Sieht auf Facebook so aus:

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(Screenshot: Öffentlicher Statusbeitrag)

Der Statusbeitrag im Wortlaut:

Lübeck/Kaltenkirchen: Unheimliche Kinderfänger gehen im Norden um!!

Es ist das Schlimmste, was man sich als Eltern vorstellen kann.

Perverse, die sich an kleine Kinder ranmachen, versuchen, sie ins Auto zu locken und mitzunehmen. Jetzt häufen sich die Fälle.

Unheimliche Kinderfänger gehen im Norden um!

Sie ködern mit Süßigkeiten oder kleinen Katzenbabys. Behaupten, sie seien Bekannte der Eltern.

So wie am 9. Juni in Kaltenkirchen. Ein dicklicher Mann versuchte hier, eine Elfjährige zu bequatschen. Er erzählte, ihre Mutter sei im Krankenhaus. Zum Glück lief das plietsche Kind weg.

Alleine in den letzten Wochen gab es mindestens vier Taten in Lübeck.

Meist treiben sich die Pädophilen in der Nähe von Grundschulen oder Kitas rum. In Stockelsdorf versuchte ein Mann mit Vollbart, ein Mädchen zu locken. „Er war gegen ein schwarzes Auto gelehnt, mit dem er offenbar unterwegs war. Darin sollten sich angeblich Katzenbabys befinden“, so die Lübecker Polizei.

Jüngster Fall: Am 9. September boten zwei Männer einem Fünfjährigen und seiner sechsjährigen Freundin in Groß Steinrade Lollis an, wollten die beiden in ihren Transporter steigen lassen.

Zum Glück erfolglos. „Ich will mir gar nicht ausmalen, was hätte passieren können“, so die Mutter des Jungen.

Eltern sind seitdem extrem verunsichert und lassen ihre Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt. „Meine Kleinen dürfen nicht alleine draußen spielen. Wir haben im Moment sehr große Angst“, erzählt Maureen Curic (33).

Unheimlich: Offenbar handelt es sich um verschiedene Männer. „Bisher sehen wir keinen Zusammenhang zwischen den Taten“, so die Lübecker Polizei

Hinweis: Bei der Facebook-Seite “News aus Schleswig-Holstein” handelt es sich um ein inoffizielle Seite und wir nehmen an, dass dies von einer- oder mehreren Privatpersonen betrieben wird. Aus der Info ist leider hier auch nicht mehr zu erkennen als: “Hier bekommen Sie immer alle Nachrichten aus Schleswig-Holstein”

Der Inhalt stammte von BILD.de

Der Statusbeitrag / der Inhalt, so macht es den Anschein, wurde 1:1 von einem Artikel der BILD kopiert und auf Facebook hochgeladen, denn diesen Text findet man hier genau so vor.

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(Screenshot: BILD.de)

Offizielle Pressemeldung der Polizei dürfte es keine geben!

Im Normalfall findet man zu solchen Themen immer eine Pressemeldung der Polizei. In diesem Falle jedoch (noch) nicht.

Wir haben daher vor wenigen Minuten mit der Pressestelle der Polizei in Lübeck Kontakt aufgenommen und warten noch auf eine Antwort. Sobald wir diesen haben, werden wir diesen Bericht um diese ergänzen.

Information: An dieser Stelle dürfen wir auf unseren Bericht “Verdächtiges Ansprechen von Kindern” verweisen. In diesen findet man Informationen vor, wie Kinder und Eltern sich verhalten sollten, wenn es einmal zu eben erwähnten Fall kommen sollte.

TIPP: Verdächtiges Ansprechen von Kindern!

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