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Wer erwartet schon hinter einer Mitteilung über die Verdopplung des Punktestandes bei Payback eine Phishing-Attacke? Eher kaum jemand.


 

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Denn man erwartet Phishing eher in gefälschten E-Mails von Banken, Bezahlportalen oder auch Onlinehändlern. Dennoch gibt es dieses “Unexpected-Phishing”: Dienste wir jüngst die “DeutschlandCard” und nun auch Payback fallen zum Opfer für Phishingbetrüger.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (Payback) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Der Inhalt dieser E-Mail lautet:

Wir werden 15 Jahre alt und das muss gefeiert werden!
Wir verdoppeln Ihren Punktestand, um Sie – unsere treuen Punktesammler – angemessen zu feiern!!
Über den folgenden Teilnahme-Link können Sie Ihre Punkteverdopplung beantragen:

Klicken Sie hier um Ihre Punkte zu verdoppeln!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihren Extrapunkten,

Isabell Bach

PAYBACK Kundenservice

Ja, es handelt sich um Phishing!

Nach dem Klick auf “Klicken Sie hier um Ihre Punkte zu verdoppeln!” gelangt man auf eine Seite, welche dem Login von Payback nachempfunden ist. Hier kommen nun erste Zweifel an der Echtheit auf: die URL lautet “paybpack.site” und die Verbindung ist nicht gesichert.

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Zudem akzeptiert der Login (logischerweise bei einer Fälschung) die Eingabe von Fantasiedaten. Das funktioniert nur auf Phishing-Webseiten. Nach dem vermeintlichen Login wird man auf die echte Webseite von Paybackgeleitet. Hier erkennt man nun die gesicherte Verbindung (grün) und die korrekte URL.

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Warum “Payback”?

Warum betreibt man Phishing um Payback? Analog zu dem derzeit ebenso häufig auftretenden Fall zu Phishing um die DeutschlandCard kann man sagen:

In dem Payback Account sind sämtliche persönliche Daten gespeichert:

  • Name
  • Anschrift
  • Geburtsdatum
  • gegebenenfalls Telefonnummer

Diese Datensätze lassen sich dann auf dem Schwarzmarkt wunderbar zu Geld machen. Viele Menschen fragen sich ja immer wieder, wie Betrüger an ihre persönlichen Daten gelangen.


 

Zusätzlich kann man noch das entsprechende Konto kapern und sich die Prämien, bzw. Gutscheine ergattern – obwohl wir davon ausgehen, dass die Daten des Accountinhabers das primäre Ziel sind.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.