„Spam King” verschaffte sich Zugriff auf mehr als 500.000 Facebook-Profilen und muss nun vermutlich ins Gefängnis.

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"Spam King” verschaffte sich Zugriff auf mehr als 500.000 Facebook-Profilen und muss nun vermutlich ins Gefängnis.

Wie Bloomberg berichtet, verschaffte sich Sanford Wallace (47) , einer der “größten” Spammer aller Zeiten, der unter den Pseudonymen “Spam King” und “Spamford Wallace” berühmt wurde, in den Jahre 2008 und 2009 Zugriff auf mehr als 500.000 Facebook-Konten. Die Zugangsdaten erhielt er, da er sage und schreibe 27.000.000 Facebook-Nachrichten versendet hatte, in denen wahrscheinlich ein Phishinglink eingebaut war.

Kein Unbekannter!

Bereits in den 90ziger Jahren machte Wallace auf sich durch das Versenden von Junk-Fax auf sich aufmerksam. Und er wurde auch wegen anderer Delikte angeklagt.

Darunter wegen Spam-Mails und Spyware-Betrug. Nun droht dem 47-Jährigen eine Haftstrafe, nachdem er 500.000 Nutzer mit Tricks dazu brachte, ihre Passwörter zu verraten.

Verhandlung im Dezember 2015

Wallace könnten bis zu drei Jahre Gefängnis blühen sowie erwartet Ihm eine Strafe in der Höhe von $ 250.000

Bloomberg News

Über Sanford Wallace

Sanford Wallace (* 1968) ist ein US-amerikanischer Massenversender vom Spam-E-Mails, der in der Internetgemeinschaft berüchtigt ist, seit er sich 1997 selbst als „Spam King“ bezeichnete und entsprechend in Szene setzte.

In den späten 1990er Jahren wurde seine Firma Cyber Promotions, alias Cyberpromo, allgemein als Quelle unaufgeforderter E-Mail verpönt. Aufgrund seiner Haltung gegenüber Spam und seiner Ausdauer erwarb er sich den von seinem Vornamen abgeleiteten Spitznamen „Spamford“. Später ließ er sich daraufhin die Domain spamford.com registrieren.

Vor seiner Karriere als E-Mail-Spammer erlangte Wallace bereits Bekanntheit mit anderen fragwürdigen Marketingmethoden, z. B. mit dem Versenden von Werbefaxen, als „Junk Fax“ bezeichnet und seit 1991 in den Vereinigten Staaten geächtete Methode.

Nach zahlreichen Prozessen gegen ihn und damit verbundenen Geldstrafen machte er zuletzt durch das Urteil eines US-Bundesbezirksgerichtes in Los Angeles Schlagzeilen, durch das dem Internetforen-Betreiber MySpace ein Schadensersatzanspruch von 230 Mio. US-Dollar gegenüber ihm und dem ebenfalls für Spamaktivitäten bekannten Walter Rines sowie anderen zugesprochen wurde. Hierbei entfällt allein auf Wallace ein Forderungsanteil in Höhe von 158,9 Millionen US-Dollar. [Quelle: Wikipedia]

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