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Immer mehr in der Türkei tätige deutsche Unternehmen und Einzelpersonen geraten in den Fokus der türkischen Regierung.

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Der Vorwurf: Sie würden aktiv den Terror unterstützen. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf deutsche Regierungs- und Sicherheitskreise heute, Freitag, berichtet, sollen insgesamt fast 700 Namen auf einer entsprechenden schwarzen Liste zu finden sein. Ankara bestreitet indes die Existenz eines Namensregisters.

„Noch eine Null anhängen“

Bereits am Mittwoch hatte die Wochenzeitung „Die Zeit“ von einer „Schwarzen Liste“ mit 68 Namen deutscher Firmen und Einzelpersonen berichtet, denen türkische Behörden vorwerfen, terroristische Organisationen zu unterstützen. Die Liste wurde dem Bundeskriminalamt (BKA) übergeben. An die von der „Zeit“ genannte Zahl müsse „aber noch eine Null gehängt werden“, sagten mehrere mit der Liste vertraute Quellen dem „Handelsblatt“.

„Das BKA bearbeitet die Liste nicht, da die darin enthaltenen Angaben und Vorwürfe unkonkret sind. Wir haben in dieser Sache Kontakt zu den Landeskriminalämtern und den Wirtschaftsverbänden ‚Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW e.V.)‘, ‚Vereinigung für Sicherheit in der Wirtschaft (VSW e. V.)‘ und dem ‚Bundesverband für Sicherheitswirtschaft (BDSW)‘ aufgenommen und diese über die Inhalte der Liste unterrichtet“,

so das BKA knapp. Unternehmen könnten sich an die genannten Wirtschaftsverbände wenden.