Abermals versuchen Internetbetrüger ahnungslosen Opfern einen Virus / Trojaner unterzujubeln. Mit gefälschten E-Mails üben die Betrüger hier Druck auf die User aus. In diesem Falle geben sie sich als Onkasso Abteilung der GiroPay GmbH aus.

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Mimikama: Warnung vor...

Um diese E-Mail geht es:

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Im Wortlaut:

Betreff: Lastschrift Nr. 77824204 konnte nicht vorgenommen werden 10.09.2015

Sehr geehrte(r) Vorname Zuname, unsere Erinnerung blieb bis jetzt leider ohne Reaktion.

Heute bieten wir Ihnen hiermit letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten GiroPay GmbH zu überweisen.

Ihr Kreditinstitut hat die Lastschrift zurück gebucht, da Ihr Bankkonto im Moment der Abbuchung nicht ausreichend gedeckt war. Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie gebunden zusätzlich, die durch unsere Beauftragung entstandenen Kosten von 91,81 Euro zu bezahlen.

Namens unseren Mandanten GiroPay GmbH verpflichten wir Sie, die noch offene Forderung schnellstens zu bezahlen.

Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 72 Stunden.

Die vollständige Kostenaufstellung, der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, ist beigelegt.

Wir erwarten die gesamte Überweisung einbegriffen der Zusatzgebühren bis spätestens 15.09.2015 auf unser Bankkonto.

Mit verbindlichen Grüßen Inkasso Abteilung Schulte Jonas

Als Dateianhang findet der User diese Datei vor:

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Wir haben die Datei auf einen Schädling untersuchen lassen.  11 von insgesamt 55 Antivirensoftwarehersteller erkennen den Trojaner bereits!

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Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind.

Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert. Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben.

In die Falle getappt?

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat, sollte als erstes einmal den PC von seinem aktuellen Antivirenprogramm untersuchen lassen.
Sollte dies zu keinem Ergebnis führen dann kann auch eine “Systemwiederherstellung” nutzen.

2) Ändern sie alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Informieren Sie auch Ihre Bank (Online-Banking) und / oder Ihr Kreditkartenunternehmen.

Vorschaubild: Shutterstock / Danor Aharon

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