Ein unerwartetes Paket zu bekommen, ist immer ein wenig aufregend. Eine Überraschung von der oder dem Liebsten? Ein gewonnener Preis? Aber so manches virtuelle Paket enthält auch unliebsame Überraschungen…

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Diese von Internetbetrügern erstelle E-Mail wird im Moment gerade versendet:

Update: 4.3.2015. Abermals werden gefälschte DHL Mails versendet

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Der Wortlaut:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Ihre Sendung 00865241738173256524 wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich 24.02.2015 zugestellt.

Hier erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihrer Sendung: 00865241738173256524.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DHL Team

Wie üblich fehlt mal wieder die persönliche Anrede bei solchen E-Mails, aber daran stören wir uns jetzt nicht, sondern klicken neugierig auf den Link, um weitere Informationen zu bekommen.

Allerdings landen wir nicht auf einer Seite, sondern sollen ein ZIP-verschnürtes Paketchen herunterladen.

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-MailsIst das unsere Paketlieferung? Naja, kann ja nicht schaden, es zu öffnen und nachzuschauen,

oder?

Nachdem wir die Datei herunterladen wollten, haben wir von unserer Antivirensoftware sofort eine Warnung angezeigt bekommen:

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Ouh, DAS wäre fast in’s Auge gegangen. Da ist sie nun, die unliebsame Überraschung:

Hier haben wir es mit einem ganz gemeinen Trojaner zu tun, der nicht nur weitere Malware aus verschiedenen Quellen nachlädt, sondern auch Spam-Mails an sämtliche Kontakte in einem Mailprogramm verschickt.

Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind.

Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert. Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben.

In die Falle getappt?

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat, sollte als erstes einmal den PC von seinem aktuellen Antivirenprogramm untersuchen lassen.
Sollte dies zu keinem Ergebnis führen dann kann auch eine “Systemwiederherstellung” nutzen.

2) Ändern sie alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Informieren Sie auch Ihre Bank (Online-Banking) und / oder Ihr Kreditkartenunternehmen.

Fazit:

Nicht jedes Paket, insbesondere die virtuellen Pakete, enthalten positive Überraschungen, sondern leider auch solch unliebsame Plagegeister. Also am Besten die Neugier im Zaum halten und misstrauisch sein, insbesondere wenn die Anrede in einer Mail unpersönlich ist und man auch kein Paket erwartet.

Autor: Ralf, mimikama.at

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