“Undelivered Mail Returned to Sender “ – das bedeutet eigentlich, dass eine gesendete Mail nicht angekommen ist. Eigentlich.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mimikama: Warnung vor...

Den Grund dafür erfährt man meist in der Mail mit diesem Titel. Doch was ist nun, wenn eine Fehlermeldung nicht echt ist und der angebliche Fehlerbereicht ein Trojaner ist?

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Dies trifft in dieser Mail zu, welche sich als ein Fehlerbericht tarnt und im Anhang eine.zip Datei mit dem Namen “Google_Report_7208.zip” trägt, welche angeblich das Fehlerprotokoll darstellt. Im Klartext steht in dieser Mail:

Subject: Undelivered Mail Returned to Sender
This is the mail system at host mx.google.com.
I’m sorry to have to inform you that your message could not
be delivered to one or more recipients. It’s attached below.
For further assistance, please send mail to postmaster.
If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.
The mail system
Host or domain name not found. Name service
error for name=a-google.com type=A: Host not found

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Trojaner

Nun ist es üblich, in den dieser Art von Serverrückmeldungen zu schauen, warum eine Mail nicht zugestellt werden konnte. Meist hat man sich ja vertippt oder der Empfänger hat die zulässige Speichergröße seines Postfaches überschritten. Diese Fehler liest man üblicherweise aus den Protokollen, die in den Serverrückmeldungen aufgelistet sind.

Ein Beispiel für so eine echte Fehlermeldung von Google sieht so aus:

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An dieser Stelle haben wir mit Absicht eine Fehlermeldung provoziert, welche von Google stammt. Hier kann man nun im direkten Vergleich sehen, dass Google keine Fehlerberichte oder Protokolle als Anhänge übersendet, sondern diese im Klartext in der Mail schreibt.

Ebenso ergibt eine Überprüfung mit einem Virenprogramm, dass es sich bei dem Anhang um einen Trojaner handelt:

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Zusammenfassende Warnung

Bei diesem gefälschten Fehlerbericht handelt es sich um einen neuen Trick, um den Empfängern einen Trojaner unterzujubeln. Problematisch ist daran, dass viele Menschen bereits mit den normalen Servermeldungen nichts anfangen können. Wenn nun Mails sich als Servermeldungen tarnen, können viele nun schwer erkennen, dass es sich um eine Trojanermail hanndelt. Man kann jedoch auch bei unbekannten und neuen Trojanermails sich eines gewiss merken:

Verräterisch sind grundsätzlich Dateianhänge im .zip Format. Mails von vertrauenswürdigen Quellen kommen niemals als .zip Datei, auch nicht als .com /.pif / .ico / .exe.
Bitte nicht öffnen und den Inhalt ausführen, außer man erwartet bewusst eine solche Datei.

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat und den Inhalt auch ausgeführt hat (das ist der kritische Punkt!) , sollte als erstes einmal den PC von seinem Virenscanner untersuchen lassen.

2) Ändere alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Bitte auch vorsichtshalber Bank oder Kreditkarteninstitut benachrichtigen.

Dein Mail-Account versendet selber diese Mails?

Solltest Du Unmengen an Fehlermeldungen bekommen, dass Deine E-Mails nicht beim Empfänger angekommen sind (und das im Minutentakt), dann ist Dein Rechner infiziert und in einem Botnet aktiv. Auch hier umgehend den PC prüfen und gegebenenfalls einen Experten vor Ort zu Rate ziehen.

Eine weitere Alternative bietet der Einsatz der NOTFALL CD von Kaspersky: http://support.kaspersky.com/de/viruses/rescuedisk

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