Trinkhalme und Gläser sollen vor sexuellen Missbrauch schützen? DrinkSavvy soll das ermöglichen. Unzählige Anfragen erreichen uns zu diesem Image auf Facebook:

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Screenshot: Öffentlicher Statusbeitrag

Ein Strohhalm oder Trinkglas/Becher, das aus einem speziellen Material von Dr. John MacDonald (Massachusetts Worcester Polytechnic Institute) und Michael T. Abramson entwickelt wurde, ändert seine Farbe Rot, wenn es mit beliebten Partydrogen (Rohypnol, Ketamin, Liquid Ecstasy, GHB und andere) in Kontakt kommt.

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Ist DrinkSavvy Wahrheit oder bloße Fantasie?

Auf der Facebook-Seite von DrinkSavvy kann man die Geschichte von Michael Abramson nachlesen.


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Dort erzählt er in seinem ersten Statusbeitrag (von 2009), dass er selbst einmal Opfer eines Roofies war, und dass dieser Vorfall die Idee lieferte, DrinkSavvy zu gründen.

Harte Fakten

Die minimalistische Webseite drinksavvy.com wurde von Mike Abramson vor über 8 Jahren registriert.

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Im Jahr 2012 erhielt Michael T. Abramson den mit 12.500 Dollar dotierten Kalenian Award. Gestiftet von dem Worcester Polytechnic Institute.

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Noch im selben Jahr startete eine Projektfinanzierung bei Indiegogo, die am 29.Dezember 2012 mit 52.089 Dollar erfolgreich ihr Ziel erreichte. Doch die angegebenen Termine wurden allesamt nicht eingehalten und die Baker auf die kommenden Jahre vertröstet.

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2015 meldete DrinkSavvy Inc 2 Patente an:

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All die gesammelten Informationen lassen darauf schließen das Dinksavvy Inc. ein reales Unternehmen ist und somit auch die Erfindung existiert.

Doch warum kam es bis dato zu keiner Veröffentlichung?

Produktschwierigkeiten, Neuentwicklung oder Geldmangel, kann eine der vielen Möglichkeiten sein. Derzeit ist ein Roll-Out für 2016 geplant.

Und in der Praxis?

Wie es im täglichen Partyleben funktioniert, kann niemand abschätzen.

Und auch wenn die Idee dahinter genial ist, wird sie nur schwer umzusetzen sein. Ein Privatkäufer wird wohl kaum sein Glas/Becher ständig bei sich haben.

Und ein risikofreier Strohhalm kann schnell durch einen Gewöhnlichen ersetzt werden. Der Preis ist der letzte wichtige Faktor, den besonders Lokalbesitzer interessieren wird. Bei zu hohen Kosten wird wohl keiner sein gesamtes Sortiment austauschen.

Gastautor: Oliver Sch.

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