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Anklam – Im Raum stehende 500 Euro Fang- und Verkaufsprämie für einen Affen kostete einem in der Nacht vom 06. zum 07. März 2017 aus dem Greifswalder Tierpark entwendeten Lisztaffen im April wohl das Leben.

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Zu schwer wogen seine diagnostizierten Verletzungen an Beinen und Maul. Das Schicksal hätte wohl auch einen zweiten Affen ereilen können, aber der gewaltsame Aufbruch des Affenhauses setzte alle Tiere so in völlige Panik und lautes Geschrei, dass das Vorhaben, zwei Affen zu liefern, abgebrochen wurde.

Die Ermittlungsergebnisse zeichnen ein erschütterndes Bild.

Mit dem Tier im Sack ging es in eine Wohnung in Schönwalde I, wo ein Käfig bereit stand. Das gereichte Obst reichte längst nicht für den Affen aus, der Zeit seines Lebens an Spezialnahrung gewohnt war.

Da die Polizei dann doch schnell nahe kam und die Schlinge enger wurde, zog man es vor, den Affen mehrere 100 m weiter in einem Hausflur in Schönwalde II abzustellen und den Tierpark anzurufen. Einer der zwei Täter räumte in seiner Beschuldigtenvernehmung die Tat ein und belastete zudem seinen 30-jährigen Mittäter schwer.

Letzterer und auch die Mieterin der Wohnung, in der der Käfig gestanden haben soll, schweigen sich aus, „nur über ihren Rechtsanwalt“, so beide. Auch der Auftraggeber bleibt weiter unbekannt.

Das Motiv: Schulden!

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