Münster/Dülmen – Mehrere Zeugenhinweise und eigene Ermittlungen führten Polizisten zur Mutter des toten Säuglings.

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Die junge Frau aus dem Münsterland gab in ihrer Vernehmung an, dass sie ungewollt schwanger wurde und sie dieses zunächst nicht bemerkt habe. Erst bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung habe sie von der weit fortgeschrittenen Schwangerschaft erfahren.

Mit ihrer Frauenärztin habe sie sich über ihre persönliche Lage und den Möglichkeiten vor und nach der Geburt ausgetauscht. Ihrem sozialen Umfeld habe sie die Schwangerschaft verheimlicht. Im Juli habe die junge Frau den Säugling dann plötzlich und unerwartet tot zur Welt gebracht. Sie erklärte alleine zu Hause und mit der Situation überfordert gewesen zu sein.

„Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Zweifel an der Darstellung der jungen Mutter, werden aber durch weitere Ermittlungen und Untersuchungen die Aussage nun überprüfen“,

erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Quelle: Polizei Münster



Coesfeld – Polizei Coesfeld und Polizei Münster Am späten Samstagnachmittag (23.09., 17:15 Uhr) entdeckten Passanten in der Parkanlage des Schloß Buldern an einer Teichanlage in einem Müllsack eine Kinderleiche im Säuglingsalter.

Nach ersten Erkenntnissen liegt der Todeszeitpunkt bereits einige Zeit zurück.


„Wir stehen ganz am Anfang der Ermittlungen und können noch keine Angaben zum Todeszeitpunkt oder der -ursache machen. Auch das Alter und das Geschlecht sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellbar. Erst eine Obduktion wird uns darüber Klarheit geben“,

erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

„Wir haben vorsorglich eine Mordkommission eingerichtet, um die gesamten Umstände des Ablebens des Kindes aufzudecken“.

Quelle: Polizei Coesfeld

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