Alles wegen Toilettenpapier! Haarsträubende Szenen an der Supermarktkasse

Alles wegen Toilettenpapier! Haarsträubende Szenen an der Supermarktkasse

Von | 27. März 2020, 11:52

Eine Frau in NRW darf nur eine Packung Toilettenpapier kaufen – aus Protest setzt sie sich aufs Kassenband und musste später in Handfesseln abgeführt werden.

Vielerorts reagieren die Menschen auf den neuen Coronavirus mit Hamsterkäufen. Fotos von vermummten Menschen, die bergeweise Nudeln und Mehl kaufen, geistern durchs Netz. Viele Regale mancher Supermärkte werden chronisch geleert – Hygieneartikel wie Toilettenpapier oder Desinfektionsmittel sind vielerorts ausverkauft und teilweise noch immer Mangelware.

Auch wenn sich die Lage derzeit wieder bessert, war der „Sättigungsgrad“ einer 54-jährigen Reichshoferin bei Toilettenpapier wohl noch nicht erreicht.

Wie die Polizei Oberbergischer Kreis in einer Presseaussendung mitteilt, wollte die 54-Jährige am Mittwoch (25. März 2020) in einem Verbrauchermarkt an der Stadionstraße in Bergneustadt (NRW) mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen.

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Als sie aber darauf hingewiesen wurde, nur ein Paket zu kaufen und die übrigen zur Seite zu legen, setzte sich die Frau auf das Kassenband und behinderte so den weiteren Verkauf an andere Kunden.

54-Jährige in Handfesseln zum Streifenwagen getragen

Die hinzugerufene Polizei versuchte zunächst die 54-Jährige zu beruhigen und sprach einen Platzverweis aus, welchen sie jedoch nicht befolgte. Daraufhin legten ihr die Beamten Handfesseln an, um sie aus dem Geschäft und zur Polizeiwache zu transportieren. Dagegen wehrte sich die 54-Jährige heftig. Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden.

In einer Polizeizelle hatte sie anschließend Gelegenheit sich zu beruhigen, bevor sie wieder nach Hause entlassen wurde – ohne Toilettenpapier. Zu einem Kaufvorgang ist es in Folge der Randale nicht gekommen.

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Artikelbild: Shutterstock / Ellyy / Ittidech
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