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Wir haben bereits in unserem Artikel “Explosion zerreißt Hand eines jungen Mannes” auf die Gefahren missbräuchlicher Nutzung von Feuerwerkskörpern hingewiesen. Die Gegenwart hat uns jedoch unlängst eingeholt.

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Daher können wir nur mahnend auf die jüngsten Vorfälle hinweisen, welche sich abgespielt haben. Ein erstes Todesopfer gab es bereits über Weihnachten, als in Schöppingen ein Kondomautomat gesprengt wurde.

POL-BOR: Schöppingen - Kondomautomat gesprengt / Tatverdächtiger wird durch Stahlteil tödlich getroffen
Bild: Kreispolizeibehörde Borken, Kondomautomat

Der Pressetext der Polizei besagt:

POL-BOR: Schöppingen – Kondomautomat gesprengt / Tatverdächtiger wird durch Stahlteil tödlich getroffen

28.12.2015 – 09:32

Schöppingen (ots) – (fr) Am 25.12.2015 hörte ein Anwohner der Münsterstraße gegen 07.40 Uhr einen lauten Knall und sah daraufhin durch das Fenster starke Rauchentwicklung aus dem Bereich des auf der Straße aufgestellten Kondomautomaten. Der Zeuge informierte sofort die Polizei. Die Beamten stellten das auf dem Boden liegende Bargeld und die Ware aus dem Automaten sicher – die Täter hatten offenbar nichts mitgenommen.

Gegen 08.50 Uhr informierte das Ahauser Krankenhaus die Polizei darüber, dass ein 29-jähriger in Schöppingen wohnhafter Mann durch zwei andere Männer eingeliefert worden sei. Als Grund wurde zunächst ein Treppensturz angegeben. Der 29-Jährige war verstorben – Reanimationsversuche verliefen ohne Erfolg.


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An der Version „Treppensturz“ kamen schnell Zweifel auf. Einer der beiden Männer, die den 29-Jährigen eingeliefert hatten, räumte gegen über der Polizei den Zusammenhang mit der Sprengung des Kondomautomaten ein. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 29-Jährigen aus Bielefeld und einen 27-Jährigen aus Schöppingen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sprengten die drei Männer den Automaten mit einem noch unbekannten Sprengmittel. Nach der Zündungseinleitung stiegen die Männer in einen Pkw. Der 29-Jährige hatte die Beifahrertür noch nicht geschlossen, als die Explosion auslöste und ihn ein abgesprengtes Stahlteil am Kopf traf. Der Verletzte verlor das Bewusstsein, so dass die beiden anderen Männer ihn schließlich ins Ahauser Krankenhaus brachten.

Seitens der Staatsanwaltschaft wurden keine Anträge auf Untersuchungshaft gestellt, so dass die beiden Männer aus Schöppingen und Bielefeld wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipresse Borken

Sachbeschädigungen

Anscheinend muss es auch besonders lustig sein, mutwillig irgendwelche Kästen in die Luft zu jagen. Anders ist lässt sich niccht erklären warum am gestrigen Tage (28. Dezember 2015) in Gronau ein Postkasten eines Mehrfamilienhauses durch Feuerwerkskörper stark beschädigt wurde. Auch in diesem Fall sagt die Polizei deutlich:

Die Sprengkraft nicht zugelassener Feuerwerksköper kann unerwartet hoch sein – so hoch, dass durch abgesprengte Metallteile schwere Verletzungen hervorgerufen werden können.

(Quelle: Polizeipresse) Da der Fall in Gronau noch offen ist, sucht die Polizei noch nach Hinweisen zu der Beschädigung des Postkastens an einem Mehrfamilienhauses an der Sonnenstraße in Gronau. Hinweise bitte an die Kripo in Gronau (02562-9260).

Kein privates Feuerwerk in Tirol

In dem österreichischen Bundesland Tirol geht man aufgrund der vorherrschenden Trockenheit sogar so weit, dass privates Silvesterfeuerwerk an den bevorstehenden Tagen landesweit komplett verboten ist. Die Waldbrandgefahr ist einfach zu hoch und kleine Funken reichen bereits aus, um ein Feuer zu entzünden.

Siehe dazu auch:
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/10937348-91/stille-silvesternacht-tirolweites-verbot-von-privatfeuerwerken.csp